Umfrage: Mehrheit der jungen Menschen findet Fasten sinnvoll

Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch: Worauf verzichten die Deutschen am ehesten in der Fastenzeit? Eine Umfrage der DAK zeigt Unterschiede zwischen den Altersgruppen.
dpa |
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Eine große Mehrheit der Menschen unter 30 Jahren findet Fasten sinnvoll. (Archivbild)
Eine große Mehrheit der Menschen unter 30 Jahren findet Fasten sinnvoll. (Archivbild) © Felix Kästle/dpa
Hamburg

Eine große Mehrheit vor allem der jungen Menschen in Deutschland hält Fasten für gut. 85 Prozent der unter 30-Jährigen sagt laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK, der bewusste Verzicht auf Genussmittel und Konsumgüter sei sinnvoll. Insgesamt sehen 70 Prozent aller Befragten Fasten aus gesundheitlicher Sicht als sinnvoll an, teilte die DAK-Gesundheit mit. Die Top 3 der Verzichtliste 2026 sind Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch.

Bei den 18- bis 29-Jährigen ist die Zustimmung zum Fasten im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch gewachsen. 2025 hatte sie bei 84 Prozent gelegen, 2024 waren es 76 Prozent. Die geringste Fasten-Motivation haben den Angaben zufolge Menschen im Alter über 60 Jahren. Hier können sich aber auch 62 Prozent vorstellen zu fasten.

Die Hälfte der Befragten hat schon einmal gefastet

Rund jeder zweite Befragte gab in der DAK-Umfrage an, schon mehrmals gefastet zu haben. Einmal gefastet haben 15 Prozent. Drei Viertel der Menschen in Deutschland würde am ehesten auf Alkohol (75 Prozent) und Süßigkeiten (71 Prozent) verzichten. Rund die Hälfte der Befragten würde kein Fleisch mehr essen (52 Prozent) und das Rauchen aufgeben (48 Prozent). 37 Prozent der Menschen in Deutschland würden den Fernsehkonsum einschränken und gut ein Viertel auf das Smartphone und Internet verzichten (27 Prozent).

Verzicht auf Fleisch steht oben auf der Liste

Bei den unter 30-Jährigen steht der Fleisch-Verzicht im Vordergrund: 66 Prozent können sich vorstellen, in der Fastenzeit kein Fleisch zu essen. Dagegen können sich das nur 48 Prozent der über 60-Jährigen vorstellen.

Je höher der Bildungsgrad, desto größer die Bereitschaft zum Verzicht. So bewerten 75 Prozent der Befragten mit Abitur oder Studium den Verzicht auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut aus gesundheitlicher Sicht über mehrere Wochen als sinnvoll. Bei Menschen mit einem Hauptschulabschluss sind es nur 51 Prozent.

Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch

Die Fastenzeit als Teil der christlichen Religion umfasst den Angaben zufolge 46 Tagen vor Ostern. Neben 40 Fastentagen stehen sechs fastenfreie Sonntage. Die Fastenzeit 2026 beginnt am 18. Februar.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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