TV-Helikopter stürzt in Los Angeles ab - mehrere Tote

Ein schwerer Autounfall in Los Angeles lockt Hubschrauber von Nachrichtensendern an, die berichten wollen. Dann stürzt einer der Helikopter ab. Mindestens drei Menschen kommen ums Leben.
dpa |
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In Los Angeles ist ein Hubschrauber abgestürzt und in Flammen aufgegangen.
In Los Angeles ist ein Hubschrauber abgestürzt und in Flammen aufgegangen. © Uncredited/KABC-TV/AP/dpa
Los Angeles

Beim Absturz eines Hubschraubers des Nachrichtensenders NBC in der Nähe eines tödlichen Verkehrsunfalls sind in Los Angeles mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens eines der Todesopfer war nach Angaben der Feuerwehr ein Fußgänger. Eine weitere Person sei ins Krankenhaus gebracht worden, über ihren Zustand sei bislang nichts bekannt, hieß es.

Der Sender NBC Los Angeles bestätigte, dass es sich bei dem Hubschrauber um seine Maschine handelte. Diese sei zum Zeitpunkt des Absturzes für die Berichterstattung über einen Verkehrsunfall in unmittelbarer Nähe im Einsatz gewesen. Kurz vor dem Absturz habe der Sender den Kontakt zu den Menschen an Bord verloren, hieß es. Ob es an Bord des Helikopters Tote gab und wie viele Menschen sich dort befunden hatten, war zunächst nicht bekannt.

Der Helikopter stürzte den Angaben zufolge am Dienstagabend (Ortszeit) im nordwestlichen Stadtteil Chatsworth zwischen zwei Geschäftsgebäuden ab und ging in Flammen auf. Mehr als 50 Feuerwehrkräfte seien im Einsatz gewesen, um den Brand zu löschen, teilte die Feuerwehr mit.

Tödlicher Verkehrsunfall in der Nähe

In unmittelbarer Nähe habe sich kurz zuvor ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, so die Feuerwehr. Ein Auto war demnach mit einem Linienbus zusammengestoßen, dabei seien mindestens zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Mehrere Nachrichtensender seien im Anschluss mit Hubschraubern über dem Unfallort geflogen und hätten über den Zusammenstoß berichtet, hieß es in örtlichen Medien.

Der Vorfall wird nach Angaben der Feuerwehr von der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB und der Luftfahrtbehörde (FAA) untersucht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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