Trumps Name überall? Flughafen Palm Beach wird umbenannt

Trumps Name auf noch mehr Gebäuden: Floridas Gouverneur will den internationalen Airport nach dem US-Präsidenten benennen. Im südlichen US-Bundesstaat gibt es bereits einen Trump Boulevard.
dpa |
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Trump nutzt den Flughafen regelmäßig für Flüge zu seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Archivbild)
Trump nutzt den Flughafen regelmäßig für Flüge zu seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Archivbild) © Mark Schiefelbein/AP/dpa
Palm Beach

Der Name von US-Präsident Donald Trump soll künftig auch einen Flughafen zieren. Der Gouverneur des südlichen US-Bundesstaats Florida, Ron DeSantis, unterzeichnete ein Gesetz zur Umbenennung des Palm Beach International Airport in "President Donald J. Trump International Airport". Die Änderung soll am 1. Juli in Kraft treten, bedarf jedoch noch der Genehmigung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA, wie aus dem neuen Landesgesetz hervorgeht.

Trump nutzt den Flughafen regelmäßig für Flüge zu seinem Anwesen Mar-a-Lago. Sein Sohn Eric Trump begrüßte die Entscheidung und erklärte auf X, er sei stolz, "einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben".

Die FAA bezeichnete die Umbenennung laut Medienberichten als lokale Angelegenheit, verwies jedoch auf notwendige technische Anpassungen etwa bei Navigationsdaten. Demokraten kritisierten das Vorhaben: Die Kosten von rund fünf Millionen Dollar sollten angesichts steigender Lebenshaltungskosten anderweitig verwendet werden.

Straßen, Kultur und Währung – Trumps Name im öffentlichen Raum

Die Umbenennung ist Teil mehrerer Initiativen, mit denen Trump und seine Verbündeten seinen Namen im öffentlichen Raum verankern. So trägt die Kultureinrichtung Kennedy Center in Washington inzwischen zusätzlich Trumps Namen, was Kritik auslöste. In Florida wurde zudem die Straße vom Flughafen zu Mar-a-Lago in "President Donald J. Trump Boulevard" umbenannt.

Laut Medienberichten wird auch über die Umbenennung anderer Verkehrsknoten wie der Penn Station in New York diskutiert. Zum 250. Jahrestag der USA sollen zudem erstmals Dollarnoten mit der Unterschrift eines amtierenden Präsidenten erscheinen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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