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Tragödie bei Silvesterparty in Schweizer Skiort: Polizei spricht von Dutzenden Toten

In der Neujahrsnacht kommt es in der Schweiz zu einer Tragödie: In einer Bar ereignet sich eine Explosion. Was bisher bekannt ist.
AZ/ dpa |
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Der noble Skiort Crans-Montana auf 1.500 Metern Höhe.
Der noble Skiort Crans-Montana auf 1.500 Metern Höhe. © Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Bei einer Explosion und einem Brand in der Silvesternacht sind im noblen Schweizer Skiort Crans-Montana nach Polizeiangaben mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Tragödie ereignete sich gegen 1.30 Uhr in einer Bar, in der mehr als 100 Menschen das neue Jahr gefeiert haben sollen.

Die Polizei bestätigte entsprechende Medienberichte. Dabei sollen mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen und rund 100 in der Bar zum Großteil schwer verletzt worden sein, sagte der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus.

Vor Ort waren Polizei und Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzwagen und Hubschraubern. Ein Rettungsarzt sagte dem Westschweizer Sender RTS, Menschen seien mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Am Morgen sei die Lage unter Kontrolle gewesen, sagte ein Polizeisprecher Medienvertretern. 

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Mondäner Skiort

Crans-Montana liegt im Kanton Wallis und gilt als mondäner Ferienort mit vielen Prominenten. Berühmtester Einwohner war James-Bond-Schauspieler Roger Moore (1927-2017). Der Ort auf etwa 1500 Metern Höhe hat ein großes Skigebiet. Ende Januar finden dort auch Rennen des Ski Weltcups statt.

Bei einer Explosion in einer Schweizer Bar hat es mehrere Tote gegeben. (Archivbild)
Bei einer Explosion in einer Schweizer Bar hat es mehrere Tote gegeben. (Archivbild) © Christiane Oelrich/dpa

Über die Feiertage ist der Ort in der Regel ausgebucht. Auf rund 10.000 Einwohner kommen rund 2.600 Hotelbetten, davon acht in der Luxuskategorie, und hunderte Ferienwohnungen. Bei rund einer Million Übernachtungen im Jahr kommen nach Angaben der örtlichen Tourismusbehörde etwa 20 Prozent der Gäste aus dem Ausland. Der nächste große Flughafen ist Genf, rund 180 Kilometer nordwestlich.

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9 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Haan am 01.01.2026 15:51 Uhr / Bewertung:

    Wie der Kanton Wallis in einer Mitteilung schreibt, sei es in der Bar infolge eines Brandes zu einem Flashover gekommen. Dieser habe zu einer oder mehreren Explosionen geführt und zahlreiche Tote und Verletzte gefordert. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, und es gibt Hinweise auf eine mögliche Verbindung zu Feierlichkeiten mit Wunderkerzen, Feuerwerk oder Pyrotechnik. *Blick

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  • Witwe Bolte am 01.01.2026 09:38 Uhr / Bewertung:

    Wie viele Tote durch Pyro muss es noch an Silvester geben, um ein europaweites Pyroverbot zu beschließen?
    Jedes Jahr am 1.1. die gleichen traurigen, schrecklichen Meldungen. 😪

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  • Analyst am 01.01.2026 12:17 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Die Niederlande sind der Vorreiter ,dort gilt ab Heute ein Böllerverbot.Bei uns sind in sind in allen Unfragen eine große Mehrheit für ein Verbot,nur unser Innenminister setzt den Mehrheitswillen nicht um.

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