Tragisches Unglück: Militärjet stürzt bei Flugshow ab

Bei strahlendem Sommerwetter sollte die Shoreham Airshow an der südenglischen Küste zu einem Spektakel für Flugfans und Familien werden. Doch ein Jet stürzt auf eine vielbefahrene Straße.
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Einsatzkräfte arbeiten kurz nach dem Absturz am Unfallort.
dpa 2 Einsatzkräfte arbeiten kurz nach dem Absturz am Unfallort.
Slider Unglück Flugshow England
dpa 2 Slider Unglück Flugshow England

Bei strahlendem Sommerwetter sollte die Shoreham Airshow an der südenglischen Küste zu einem Spektakel für Flugfans und Familien werden. Doch ein Pilot verliert während eines Loopings die Kontrolle. Sein Jet stürzt auf eine vielbefahrene Straße.

- Sieben Menschen sind beim Absturz eines Militärjets in Südengland ums Leben gekommen. Das Flugzeug stürzte während einer Flugshow in der Nähe von Brighton auf eine vielbefahrene Straße und auf mehrere Fahrzeuge, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Die örtlichen Rettungskräfte bestätigten, dass dabei sieben Menschen starben. 15 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Eines der Opfer schwebte am Samstagabend zunächst in Lebensgefahr und wurde in einem Krankenhaus in Brighton behandelt.

Dem lokalen Radiosender Splash FM zufolge stürzte das Flugzeug nur etwa 400 Meter entfernt von Familien ab, die sich die Shoreham Airshow anschauten. Videos im Internet zeigten, wie ein Flugzeug während eines Looping-Manövers nicht reichzeitig wieder hochzog, abstürzte und in Flammen aufging.

Es sieht darin nicht so aus, als habe der Pilot sich über den Schleudersitz in Sicherheit gebracht. Ob er überlebte, war zunächst unklar. Augenzeugen berichteten ebenfalls von einem "Feuerball" und dichtem, schwarzem Rauch nach dem Absturz.

Nach Polizeiangaben handelte es sich um ein Flugzeug vom Typ Hawker Hunter. Die Straße A27 war nach dem Unfall komplett gesperrt. Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Experten für Flugzeugunglücke waren vor Ort, um Ablauf und Ursache des Unglück zu klären.

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