Kind tot im Auto: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Was zu den möglichen Ursachen und den laufenden Untersuchungen bekannt ist.
dpa |
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Die Polizei ermittelt wegen eines toten Kindes. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt wegen eines toten Kindes. (Symbolbild) © Bernd Weißbrod/dpa
Schorndorf

Nach dem Fund eines toten Kleinkindes in einem Auto in Schorndorf bei Stuttgart wird gegen die Mutter des Mädchens ermittelt. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet worden, sagte eine Sprecherin der Stuttgarter Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Frau soll das etwa 20 Monate alte Mädchen am Mittwoch über Stunden im Wagen vergessen haben. Erst am Nachmittag entdeckte die 44-Jährige ihre leblose Tochter. Nach Polizeiangaben hatten ein Notarzt und der Rettungsdienst nach dem Fund unverzüglich versucht, das Kind wiederzubeleben. Die Einjährige starb dennoch an Ort und Stelle. 

Obduktion soll einige offene Fragen klären

Unklar ist laut Staatsanwaltschaft, wann das leblose Mädchen obduziert wird. Dies könnte Erkenntnisse zu den Todesumständen bringen. Geklärt werden muss unter anderem, inwiefern die Hitze eine Rolle gespielt haben könnte oder ob eventuell andere gesundheitliche Gründe den Tod des Mädchens geführt haben könnten. Ermittelt werden muss darüber hinaus, warum die Frau ihr Kind im Auto über so lange Zeit vergaß. Die Polizei äußerte sich bislang nicht dazu, wo sich der Vater zu der Zeit aufhielt. 

Die Stadt Schorndorf mit etwa 42.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt im östlichen Speckgürtel der baden-württembergischen Landeshauptstadt im Rems-Murr-Kreis. Sie ist rund 30 Kilometer von Stuttgart entfernt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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