Tödlicher Rodelunfall - Mädchen fuhren auf Skipiste

Eine Schülerin aus München ist tot, eine zweite liegt schwer verletzt in einer Klinik: Für die beiden 13-Jährigen endete ein Skilager in Österreich tragisch. Nun nennt die Polizei neue Erkenntnisse.
dpa |
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Die 13-Jährigen waren mit einer Schülergruppe in Österreich. (Symbolbild)
Die 13-Jährigen waren mit einer Schülergruppe in Österreich. (Symbolbild) © Daniel Vogl/dpa
Salzburg

Nach einem Rodelunfall mit einer toten und einer schwer verletzten Schülerin aus München hat die österreichische Polizei neue Details zu dem Unglück mitgeteilt. Die beiden 13-Jährigen seien auf einer Skipiste gefahren statt auf der dafür vorgesehenen Rodelbahn, bestätigte eine Polizeisprecherin in Salzburg der Deutschen Presse-Agentur.

Die Schülerinnen hätten am Donnerstag die Rodelbahn verlassen und sich mit ihrem Schlitten auf die Piste begeben, hieß es von den Rauriser Hochalmbahnen. Es handle sich um einen steilen Hang, sagte Wolfgang Hofer, einer der Seilbahn-Vorstände, der dpa.

Mädchen kamen nicht zu vereinbartem Treffpunkt auf der Rodelbahn

Die Mädchen waren mit einer Schülergruppe im Rahmen eines Wintersport-Aufenthaltes in dem Skigebiet im Bundesland Salzburg. Ob die beiden versehentlich oder absichtlich auf die rot markierte - also mittelschwere - Piste gerieten, sei unklar, sagte die Polizeisprecherin. Sie seien mit ihrem Schlitten nicht zu einem vereinbarten Treffpunkt auf der Rodelbahn gekommen, sagte sie.

Die Schülerinnen kamen von der Piste ab und prallten gegen einen Baum. Eine 13-Jährige stürzte meterweit im steilen Wald ab. Sie starb in einer Klinik in Salzburg an ihren schweren Verletzungen. Die andere Schülerin wurde ebenfalls schwer verletzt nach in ein Krankenhaus nach Schwarzach geflogen. Ihr Zustand sei weiterhin stabil, sie werde aber wohl noch einige Tage im Schwarzach verbringen müssen, sagte ein Kliniksprecher der dpa.

"Es ist sehr tragisch", sagte Wolfgang Hofer, einer der Vorstände der Hochalmbahnen, der dpa. Das Seilbahnunternehmen drückte den Angehörigen in einer Stellungnahme sein Mitgefühl aus. Der Rettungseinsatz sei unmittelbar nach dem Unfall in Gang gesetzt worden, hieß es darin. Notarzthubschrauber hätten die Mädchen in die Krankenhäuser transportiert.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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