Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft

Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
dpa |
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Im Fall eines toten Jugendlichen gab es eine Festnahme. (Archivbild)
Im Fall eines toten Jugendlichen gab es eine Festnahme. (Archivbild) © Frank Molter/dpa
Eckernförde/Kiel

Ermittlungserfolg im Fall eines in der Ostsee-Hafenstadt Eckernförde getöteten Jugendlichen: Nach umfangreichen Ermittlungen ist am Montagnachmittag ein 23 Jahre alter Mann in Bremen festgenommen worden, wie die Polizei am Morgen berichtete. "Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags zum Nachteil des Jugendlichen."

Ein Haftrichter in Bremen erließ gegen den Deutschen Haftbefehl. Der 23-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Zu den Hintergründen des Falls ist noch nicht viel bekannt. "Es ist aber kein zufälliges Aufeinandertreffen gewesen", sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler der Deutschen Presse-Agentur

Vor einem Supermarkt in der Stadt in Schleswig-Holstein war vergangenen Mittwochabend ein Streit eskaliert - das nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 15 Jahre alte Opfer starb. Nach Polizeiangaben kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen. Wenig später soll ein Auto davongefahren sein. Das hatten Zeugen beobachtet.

Belohnung

Offen ist beispielsweise noch die Frage, wie das Opfer vom Ort des Streits zu dem etwa drei Kilometer vom Tatort entfernten Fundort gelangte. Obwohl Einsatzkräfte versuchten, den Jugendlichen wiederzubeleben, starb er noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Kieler Staatsanwaltschaft hatte zuletzt eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung von Tatbeteiligten führen. Nach dem Tötungsdelikt war auch der Bereich Sauersgang in den öffentlichen Fokus geraten. Dort befindet sich der Supermarkt.

Nach Polizeiangaben war der betreffende Bereich in der jüngeren Vergangenheit aber nicht als Schwerpunkt für Kriminalität eingestuft. Der Bereich war aber vom 19. Mai bis 15. Juni 2022 vorübergehend als sogenannter Kontrollort eingerichtet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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