Tipps für Auswanderer: Homeoffice unter Palmen

Achtung, Fernweh! Ein Buch erzählt aktuell von Auswanderern, ihrem neuen Leben in 28 fernen Ländern - und gibt Tipps.
| Leonie Fuchs
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Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden und das kalte Herbstwetter aufzieht, zieht es so manche - zumindest gedanklich - in die Ferne.
Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden und das kalte Herbstwetter aufzieht, zieht es so manche - zumindest gedanklich - in die Ferne. © imago/commit

Paradies, ich komme: Haben Sie schon mal mit dem Gedanken gespielt, einfach die Koffer zu packen und sich den Traum vom Auswandern zu erfüllen? Hin zu Homeoffice unter Palmen, anderen Kulturen, langen Strandspaziergängen, barfuß freilich, und Abenteuern, fernab vom Alltagsstress?

Kai Zaunick (45) wollte nur zwei Wochen in Lima bleiben, doch der Informatiker verliebte sich und gründete eine Familie in Peru.
Kai Zaunick (45) wollte nur zwei Wochen in Lima bleiben, doch der Informatiker verliebte sich und gründete eine Familie in Peru. © Uwe Zaunick

Laut dem in diesem Jahr erschienenen Buch "Mittagspause auf dem Mekong" von den "Spiegel"-Autorinnen Kristin Haug und Verena Töpper erfüllen sich jährlich hunderttausend Deutsche diesen Traum. Haug und Töpper erzählen in ihrem Buch von Auswanderern, die es bereits gewagt haben und nun an den verschiedensten Orten der Welt leben und arbeiten.

"Das Buch soll inspirieren, Denkanstöße geben, aber auch ganz konkrete Tipps - und zum Träumen einladen", heißt es darin.
"Das Buch soll inspirieren, Denkanstöße geben, aber auch ganz konkrete Tipps - und zum Träumen einladen", heißt es darin. © Spiegel Buchverlag

Da wäre zum Beispiel Veronika Danzer, die jetzt Veronika La Fortune (45) heißt. Sie verdiente ihr Geld in Deutschland als Reiterin, verliebte sich dann aber im Karibikurlaub und zog von Speyer kurzerhand nach Tobago. Jetzt leitet sie dort mit ihrem Mann einen Reiterhof und zähmt alte Rennpferde.

Auch Kai Zaunick aus Worms verliebte sich auf seinen Reisen. Er kündigte seinen Job als Softwareentwickler und gründete in Lima, der Hauptstadt von Peru, eine Manufaktur für Manschettenknöpfe. Jetzt ist der 45-Jährige seit 16 Jahren dort. Und der Münchner Jens Gönnemann machte aus seiner Dienstreise nach Sydney einen dauerhaften Aufenthalt.

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Sind Sie bereit für eine Zeit im Ausland? Buch gibt Tipps

"Das Buch soll inspirieren, Denkanstöße geben, aber auch ganz konkrete Tipps - und zum Träumen einladen", heißt es darin. Neben den Geschichten der Auswanderer und ihren neuen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie werden auch bürokratische Ratschläge zum Neustart gegeben.

In der Rubrik "Gut zu wissen" gibt es zudem Hintergrundinformationen, etwa zur Stellensuche an einer Universität in den USA, oder dazu, wie Arbeitgeber in Thailand zu Feiertagen stehen und wieso Vanille so teuer ist. In Experteninterviews werden die Fragen beantwortet, ob man Mut trainieren kann oder wie sich ein Kulturschock vermeiden lässt.

Sind Sie bereit für eine Zeit im Ausland? Das kann zum Schluss des Buches in einem Selbsttest per Checklisten, etwa zu den Themen Motive, Neugierde oder Spontanität geprüft werden.


K. Haug und V. Töpper: "Mittagspause auf dem Mekong. Auswanderer über ihr neues Leben in 28 Ländern", Spiegel Buchverlag, 256 Seiten, 14 Euro

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