Thomas Strunz droht Zwangsvollstreckung

Claudia Effenberg ist gegen ihren Ex-Gatten vor Gericht gezogen: Thomas Strunz soll jahrelang zu wenig Unterhalt gezahlt haben. Nun muss der Fußballer eine Gehaltspfändung fürchten - doch er weiß angeblich von nichts.
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Thomas Strunz muss vielleicht auf sein nächstes Gehalt verzichten.
dpa Thomas Strunz muss vielleicht auf sein nächstes Gehalt verzichten.

Claudia Effenberg ist gegen ihren Ex-Gatten vor Gericht gezogen: Thomas Strunz soll jahrelang zu wenig Unterhalt gezahlt haben. Nun muss der Fußballer eine Gehaltspfändung fürchten - doch er weiß angeblich von nichts.

Dem Ex-Nationalspieler Thomas Strunz droht wegen Vernachlässigung von Unterhaltspflichten die Zwangsvollstreckung. Das Amtsgericht Gifhorn hat auf Antrag seiner Ex-Ehefrau Claudia Effenberg einen Pfändungsbeschluss gegen den 40-Jährigen erlassen. Strunz soll seit Mai 2005 zu wenig Unterhalt für die beiden gemeinsamen Kinder gezahlt haben. Das Gericht bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung.

Strunz habe in Gifhorn seinen ersten Wohnsitz, obwohl er als Manager für den Drittligisten Rot-Weiß Essen arbeite, sagte Amtsgerichtspräsident Heinold Willers. Durch den Pfändungs- und Überweisungsbeschluss würden Einkünfte oder Guthaben, die Strunz von seinem Arbeitgeber bekomme oder bei Banken habe, an Claudia Effenberg weitergeleitet. Die Unterhaltsschulden von Strunz für seine beiden Kinder belaufen sich dem Zeitungsbericht zufolge auf 24.281 Euro.

Strunz ahnungslos

Das Amtsgericht Hamburg-Blankenese hatte Anfang Juli die Unterhaltsverpflichtungen des Ex-Fußballprofis neu berechnet und festgestellt, dass er seit 2005 zu wenig gezahlt hatte. Strunz selbst sagte der «Bild»-Zeitung, er kenne weder das Urteil des Hamburger Gerichts noch die Summe, die er zahlen solle. Er wisse auch nichts von einer Zwangsvollstreckung. «Sollte das Gericht entschieden haben, dass ich diese Summe zahlen muss, werde ich das natürlich unverzüglich tun».

Thomas Strunz und Claudia Effenberg waren von 1997 bis 2002 ein Paar und haben zusammen die Kinder Lucia (9) und Thommy (7). Sie verließ ihn für einen anderen Fußballer: Stefan Effenberg. 2004 gaben sich die beiden in Florida am Strand das Ja-Wort. Als «Effe» drei Jahre später eine Affäre mit seiner US-Nachbarin Mary «Trinka» Lowe begann, folgte die Trennung von Claudia, vor einigen Tagen dann die offizielle Versöhnung mit einer kirchlichen Trauung.

Stefan Effenberg mischt sich ein

Während Claudia sich zu dem aktuellen Gerichtsverfahren nicht äußern will, schimpft ihr Gatte umso lauter über den Ex-Kollegen: «Er hat auch die Krankenversicherung für seine Kinder über Monate nicht gezahlt. Claudia hat er darüber nicht informiert. Das ist der Gipfel der Unverschämtheit», polterte Stefan Effenberg in der «Bild». Der ehemalige Nationalspieler ist juristisch selbst kein unbeschriebenes Blatt: 2003 wurde er wegen Beleidigung eines Polizisten zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt. (nz/AP)

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