Tatverdächtiger Partner nach tödlichem Angriff in U-Haft

Nach einer tödlichen Attacke in Barsinghausen kämpft ein 13-jähriges Mädchen ums Überleben. Ihre 38-jährige Mutter ist tot, ihr Vater sitzt in U-Haft. Die Ermittlungen zu Tatablauf und Motiv laufen.
dpa |
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Ein Tretroller steht vor dem Einfamilienhaus in der Region Hannover, in dem sich die Tat ereignete.
Ein Tretroller steht vor dem Einfamilienhaus in der Region Hannover, in dem sich die Tat ereignete. © Moritz Frankenberg/dpa
Barsinghausen

Nach dem tödlichen Angriff auf eine 38 Jahre alte Frau in Barsinghausen bei Hannover sitzt der tatverdächtige Partner in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover Haftbefehl gegen den 49-Jährigen erlassen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Gesundheitszustand des Mädchens ist weiter kritisch

Der Mann mit af­gha­nischer Staatsangehörigkeit steht im dringenden Verdacht, seine Partnerin in der Nacht zu Montag getötet und die gemeinsame 13 Jahre alte Tochter lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Gesundheitszustand des Mädchens ist den Angaben zufolge weiterhin kritisch.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll es in einem Einfamilienhaus zu der Tat gekommen sein. Ein 15 Jahre alter Sohn der Familie hatte demnach gegen 2.10 Uhr den Notruf gewählt. Einsatzkräfte fanden den Tatverdächtigen vor dem Haus und nahmen ihn widerstandslos fest.

Fünf Kinder waren während der Tat in der Wohnung

In dem Gebäude entdeckten sie die schwer verletzte Frau und ihre Tochter. Reanimationsmaßnahmen bei der 38-Jährigen blieben erfolglos. Drei weitere Kinder im Alter von 10, 6 und 2 Jahren befanden sich ebenfalls in der Wohnung, blieben aber körperlich unverletzt. Sie werden vom Jugendamt betreut und erhalten seelsorgerische Unterstützung.

Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft wurde eine Obduktion der Getöteten angeordnet. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und zum Motiv dauern an.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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