Sumatra-Tiger-Baby im Tierpark Berlin entwickelt sich gut

Kurz nach dem Jahreswechsel erblickte das kleine Sumatra-Tiger-Jungtier im Berliner Tierpark das Licht der Welt. Wie geht es dem zwei Monate alten Nachwuchs?
dpa |
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Das kleine Mädchen ist zwei Monate alt.
Das kleine Mädchen ist zwei Monate alt. © -/Tierpark Berlin/dpa
Berlin

Das zwei Monate alte Sumatra-Jungtier im Tierpark Berlin entwickelt sich prächtig. Das Tiger-Mädchen meisterte erfolgreich seine erste tierärztliche Untersuchung und ist fit und gesund, wie der Tierpark mitteilte. Das am 2. Januar geborene Weibchen erhielt die erste Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut. "Gerade in den ersten Lebensmonaten ist ein verlässlicher Impfschutz entscheidend", sagte Tierärztin Anja Hantschmann. 

Der kurze Ausflug weg von der vertrauten Wurfhöhle war jedoch für den Nachwuchs eine kleine Überraschung. Während der Untersuchung blieb Mutter Mayang (15) demnach hinter den Kulissen - zum Missfallen des Jungtiers, das dies mit Fauchen und Mauzen deutlich machte. Bereits nach wenigen Minuten war die Tiger-Familie wieder vereint und gemeinsam erkundeten Mutter und Tochter das Innengehege.

Wie wird das Tier heißen?

Auch wenn Mutter und Jungtier noch viel Ruhe brauchen, können Besucher sie mit etwas Glück im Regenwaldhaus beobachten, wie es hieß. Noch ist das kleine Tiger-Mädchen namenlos. Das soll sich aber demnächst ändern. In Kürze wird eine Jury aus den zahlreichen kreativen Vorschlägen der Besucherinnen und Besucher einen Namen auswählen, so der Tierpark. 

Die kleine Tigerkatze ist nicht der erste Nachwuchs von Mayang und Jae Jae. Im Jahr 2022 kamen Luise und Lotte zur Welt, im Februar 2024 die Zwillinge Ede und Kuno 

Sumatra-Tiger gelten als eine vom Aussterben bedrohte Tierart und sind ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra beheimatet. Weltweit existieren im natürlichen Lebensraum demnach inzwischen nur noch 400 bis 600 Tiere dieser Art.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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