Starkes Erdbeben erschüttert Zentralphilippinen

Die philippinische Insel Masbate wurde von einem schweren Erdbeben erschüttert. Das Beben der Stärke 6,6 ereignetet sich rund 430 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Umgestürztes Haus im philippinischen Masbate. Hier ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 6,6 rund 430 Kilometer südlich von Manila.
John Mark Lalaguna/Philippine National Red Cross/AP/dpa/dpa 2 Umgestürztes Haus im philippinischen Masbate. Hier ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 6,6 rund 430 Kilometer südlich von Manila.
Risse auf einer Straße, nachdem sich ein schweres Erdbeben auf der philippinischen Insel Masbate ereignet hat.
John Mark Lalaguna/Philippine National Red Cross/AP/dpa/dpa 2 Risse auf einer Straße, nachdem sich ein schweres Erdbeben auf der philippinischen Insel Masbate ereignet hat.

Manila - Ein schweres Erdbeben hat am Dienstagmorgen die philippinische Insel Masbate erschüttert. Mindestens ein Mensch soll Berichten zufolge ums Leben gekommen sein, mehrere weitere wurden verletzt.

Das Beben der Stärke 6,6 ereignete sich gegen 8.03 Uhr Ortszeit (2.03 Uhr MESZ) in der gleichnamigen Provinz rund 430 Kilometer südlich von Manila, wie aus der Webseite des staatlichen seismologischen Instituts Phivolcs hervorging. Bei dem Toten handelt es sich nach Behördenangaben um einen pensionierten Polizisten, der unter den Trümmern seines Hauses verschüttet wurde.

Das Zentrum des Bebens lag rund fünf Kilometer südöstlich des Ortes Cataingan in rund 21 Kilometern Tiefe. Örtlichen Berichten zufolge verließen Menschen fluchtartig ihre Häuser. Gebäude und Straßen wurden beschädigt. Behörden warnten vor Nachbeben und riefen Anwohner dazu auf, vor ihrer Rückkehr ihre Häuser auf Schäden zu prüfen. Eine Tsunami-Warnung gab es zunächst nicht.

Erdbeben sind auf den Philippinen keine Seltenheit. Der südostasiatische Inselstaat liegt am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. An dieser Linie ereignen sich rund 90 Prozent aller Beben weltweit.

© dpa-infocom, dpa:200818-99-206796/3

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren