Stahlbetonglocke muss von Ölleck abgezogen werden

Die Bemühungen um das Abdichten der Öllecks im Golf von Mexiko haben einen Rückschlag erlitten. In einer riesigen Stahlbetonglocke, die über die offene Ölquelle gestülpt wurde, bildeten sich am Samstag Eiskristalle.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Illustration
dpa Illustration

WASHINGTON - Die Bemühungen um das Abdichten der Öllecks im Golf von Mexiko haben einen Rückschlag erlitten. In einer riesigen Stahlbetonglocke, die über die offene Ölquelle gestülpt wurde, bildeten sich am Samstag Eiskristalle.

Einsatzkräfte mussten die 100 Tonnen schwere Glocke deshalb wieder von dem Leck abziehen, wie der Ölkonzern BP am Samstag erklärte. Ein Sprecher betonte, dies bedeute nicht, dass die Glocke versagt habe. Allerdings sei der Versuch vom Freitagabend fehlgeschlagen. Nun werde das Problem zunächst untersucht.

Ursprünglich war geplant, mit Hilfe der Glocke ab Sonntag bis zu 85 Prozent des austretenden Öls aufzufangen. Die Wassertemperatur in 1.500 Metern Tiefe beträgt nur wenig über null Grad.

Aus den Lecks am Meeresgrund sprudeln täglich rund 800.000 Liter Öl, seit am 22. April die von BP genutzte Bohrplattform „Deep Water Horizon“ nach einer Explosion versank. Bei der Explosion kamen elf Arbeiter ums Leben.

apn

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren