Spektakulärer Geldraub auf Autobahn in Italien

Rauchbomben, Sprengsatz und Krähenfüße: In Italien stoppen Unbekannte einen Geldtransporter auf der Autobahn – und verschwinden mit 400.000 Euro. Nach den Tätern wird nun gefahndet.
dpa |
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Die Täter brachten den Verkehr nach Behördenangaben mit quer gestellten Fahrzeugen zum Stillstand und überfielen den Geldtransporter in einer blitzschnellen Aktion. (Symbolfoto)
Die Täter brachten den Verkehr nach Behördenangaben mit quer gestellten Fahrzeugen zum Stillstand und überfielen den Geldtransporter in einer blitzschnellen Aktion. (Symbolfoto) © Christoph Sator/dpa
Ortona

Unbekannte haben bei einem spektakulären Raubüberfall auf einen Geldtransporter auf einer Autobahn in Italien rund 400.000 Euro erbeutet. Die Täter brachten den Verkehr nach Behördenangaben mit quer gestellten Fahrzeugen zum Stillstand und überfielen den Wagen in einer blitzschnellen Aktion. Dabei setzten sie auch Rauchbomben ein, verteilten sogenannte Krähenfüße auf der Fahrbahn und feuerten auf das gepanzerte Fahrzeug.

Während sich Fahrer und Wachmännern noch an Bord des Transporters befanden, hätten die Täter einen Sprengsatz eingesetzt, um das Fahrzeug und den Tresor zu öffnen, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Anschließend ergriffen die Täter mit der Beute die Flucht. Der Überfall ereignete sich am frühen Morgen auf der Autobahn nahe Ortona in der Region Abruzzen.

Bei dem Überfall wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Zwei Menschen erlitten jedoch Rauchvergiftungen und wurden noch vor Ort behandelt. Der betroffene Autobahnabschnitt musste zeitweise gesperrt werden, es kam zu Staus. Die Polizei leitete eine groß angelegte Fahndung ein. Es war zunächst unklar, wie viele Täter an dem Überfall beteiligt waren. Sie sollen jedoch mit hochmotorisierten Fahrzeugen unterwegs sein, meldete Ansa.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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