Spektakuläre Fotos zeigen Forscher bei der Arbeit

Mit Zugvögeln fliegen, zwischen Korallen tauchen und mit Walhaien schwimmen: Die Arbeit von Wissenschaftlern kann wunderbare Naturerlebnisse mit sich bringen, wie Fotos eindrücklich dokumentieren.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Wissenschaftler begleiten Waldrappen bei ihrem Zug nach Spanien.
Wissenschaftler begleiten Waldrappen bei ihrem Zug nach Spanien. © Gunnar Hartmann/Nature/dpa
London

Mit einem Schwarm Waldrappen quer über Europa fliegen - was wie aus einem Märchen klingt, hat ein deutsch-österreichisches Forscherteam tatsächlich gemacht. Ein Foto, das zwei Wissenschaftler des Waldrapp-Teams mit einem Motorschirm zeigt, der den Vögeln folgt, ist der Gewinner des Wettbewerbs Scientist At Work (Wissenschaftler bei der Arbeit) der Zeitschrift "Nature". Geschossen hat es der Student Gunnar Hartmann von der Universität Koblenz. 

Der schwarze Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vögeln der Welt und war lange Zeit in Deutschland ausgestorben. Seit einigen Jahren ist er durch Aufzuchtprogramme wieder nördlich der Alpen anzutreffen. Die Vögel brauchen aber Hilfe, um ihre Winterquartiere zu finden. Bei der "menschengeführten Migration" werden die von Hand aufgezogenen Tiere aus Süddeutschland in Winterquartiere nach Spanien gelotst. 

Inkubationskammer für Korallen im Roten Meer 

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Foto des Meeresbiologen Uli Kunz aus Kiel, der die Installation einer Inkubationskammer für Korallen im Roten Meer festhielt. Das Projekt untersucht, wie verschiedene Korallenarten auf den durch den Klimawandel bedingten Anstieg der Wassertemperaturen reagieren. 

Ein weiterer Preis ging an den Meeresökologen Robert Harcourt, der einen Kollegen beim Sammeln einer Probe von einem Walhai vom der australischen Küste fotografiert hat. Eingereicht wurden für den Wettbewerb nach Angaben von "Nature" mehr als 220 Bilder von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.