Sein letzter Wunsch: Er will den neuen "Star Wars"-Film sehen

Ein todkranker Fan wird die Premiere im Dezember nicht mehr erleben. Im Internet wird nun für eine verfrühte Vorstellung gekämpft – mit prominenter Unterstützung.
| Rosemarie Vielreicher
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der krebskranke Daniel Fleetwood hat nur einen Wunsch: Vor seinem Tod den neuen Star Wars-Film sehen. Zu seinen Unterstützern zählen u.a. John Boyega (rechts unten), sowie Mark Hamill und Carrie Fisher (rechts oben).
Petition Force for Daniel Der krebskranke Daniel Fleetwood hat nur einen Wunsch: Vor seinem Tod den neuen Star Wars-Film sehen. Zu seinen Unterstützern zählen u.a. John Boyega (rechts unten), sowie Mark Hamill und Carrie Fisher (rechts oben).

Ein todkranker Fan wird die Premiere im Dezember nicht mehr erleben. Im Internet wird nun für eine verfrühte Vorstellung gekämpft.

Spring - Er ist unheilbar krank. Er wird wohl nicht einmal diesen Monat überleben, aber er hat einen sehr großen, allerletzten Wunsch: Der krebskranke Daniel Fleetwood (32) aus Texas muss wissen, wie der siebte Teil von „Star Wars“ weitergeht. Er muss „das Erwachen der Macht“ (im Englischen: „The Force awakens“) einfach sehen – und wenn es das letzte ist, was er in seinem kurzen Leben tut.

Die Premiere ist aber erst Mitte Dezember. Da wird Daniel Fleetwood aus dem Örtchen Spring vermutlich schon tot sein, glaubt man der schlechten Prognose seiner Ärzte. 90 Prozent seiner Lungen sind mittlerweile von Tumoren übersät, sagt seine Frau Ashley gestern.

Seine Ehefrau: „Dieser Aufruf gibt uns etwas zum Hoffen“

Die Ärzte hatten dem Krebspatienten im Juli schon auf Schlimmes vorbereitet: Länger als zwei Monate wirst du nicht mehr durchhalten. Damals feierte das Paar gerade seinen fünften Hochzeitstag. Seine Krankheit ist in den vergangenen Monaten stark fortgeschritten. Er wird derzeit zu Hause von seiner Frau Ashley gepflegt.

Jetzt kämpft er mit ihr und Freunden für eine verfrühte Sondervorstellung des neuen „Star Wars“-Films. Es ist sein letzter Wunsch. Denn er liebt die Filme, schon seitdem er ein Kind ist. Damals schaute er sie zusammen mit seinem Vater. Seine Frau hatte zunächst nur bei Facebook und Twitter einen Aufruf an Walt Diesney Studios, die Produzenten des Films, gestartet: „Helft meinem Mann bei seinem letzten Wunsch, bevor der Krebs ihn uns nimmt.“

Die AZ hat ihn gesehen - So ist der neue Bond-Film

Der Appell ist mittlerweile zu einem Internet-Hype herangewachsen, der auch dann sein Gutes hat, wenn letztendlich nicht zu einer verfrühten Sondervorstellung für den 32-Jährigen zugestimmt werden sollte: „Gäbe es jetzt nicht diese Aufmerksamkeit, wäre da viel mehr Negativität und Traurigkeit in seinem Leben. Dieser Aufruf gibt uns immer noch etwas zum Hoffen“, sagt seine Ehefrau.

Im Netz läuft mittlerweile eine Petition für Daniel. Bislang haben über 1000 Menschen unterschrieben. Sie wollen erreichen, dass der Todkranke den Film früher sehen darf. Der Aufruf sorgt vor allem auch beim Kurznachrichtendienst Twitter für große Resonanz. Zig Nutzer haben ihre Unterstützung mit dem Stichwort „Force for Daniel“ bekräftigt.

Ein Nutzer schreibt zum Beispiel: „Meine Frau kennt ihn, er ist ein guter Mensch und verdient das.“

Auch die Filmstars verbreiten den Aufruf im Internet weiter

Ein anderer twittert unter dem Hashtag: „Für unseren Freund Daniel. Er verliert seinen Kampf gegen Krebs.“ Ein anderer fügt an: „Hoffentlich ist der Film dann keine Enttäuschung.“

Unter Fleetwoods Unterstützern sind jetzt sogar die Schauspieler des neuen „Star Wars“ -Films höchstpersönlich: Sowohl Mark Hamill (64), Carrie Fisher (59) als auch John Boyega (23) haben das Anliegen von Daniel und seiner Frau auf Twitter weiterverbreitet. Dagegen hat Walt Disney bislang nicht auf den Appell reagiert, schreibt „NBC News“.

Lesen Sie hier: Kinos boykottieren auch

Sechs „Star Wars“-Filme gab es bislang, zuletzt „Die Rache der Sith“ im Jahr 2005. Wirklich viel vom Inhalt des am 17. Dezember in Deutschland und einen Tag später in den USA startenden siebten Teils der Filmreihe wird bislang noch nicht verraten. Sicher ist nur: Erzählt wird eine Geschichte, die zeitlich 30 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ angesetzt ist.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren