Sei kein Gaffer: Feuerwehr startet mit Video Initiative gegen Schaulustige

Immer wieder stören Gaffer Einsätze von Polizei und Feuerwehr. In einem Video der Feuerwehr Osnabrück wird eben diese Thematik aufgegriffen – mit einem Video, das unter die Haut geht.
| az/lag
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Das Video "Sei kein Gaffer" entwickelte sich binnen weniger Tage zum viralen Internet-Hit.
Blickfänger GbR Das Video "Sei kein Gaffer" entwickelte sich binnen weniger Tage zum viralen Internet-Hit.

Osnabrück - Kaum ein Tag vergeht, an dem keine Meldung über störende Gaffer bei Einsätzen der Polizei und Feuerwehr die Nachrichtenwelt erschüttert. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, bei denen Voyeure Abgrenzungen überschreiten oder Einsätze bewusst behindern - oft mit fatalen Konsequenzen.

Initiative gegen Gaffer und Schaulustige

Ein Video der Feuerwehr Osnabrück soll nun Menschen für dieses Thema sensibilisieren. Laut Videobeschreibung sei das Ziel des Films "eine gesteigerte öffentliche Wahrnehmung für das Thema 'Schaulustige bei einem Rettungseinsatz' zu bewirken und dazu aufzufordern, kein Gaffer zu werden".

In dem Kurzfilm fahren drei Freunde an einem Unfallort der Feuerwehr vorbei. Sie steigen kurzerhand aus, fotografieren die Bergungsarbeiten und stellen das Fotomaterial ins Internet. Angeheizt von den neugierigen Kommentaren ihrer Freunde überschreiten die jungen Erwachsenen immer mehr Grenzen und behindern schlussendlich sogar den Rettungseinsatz.

Was als Spaß beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem voyeuristischen Exzess - bis sich das Blatt auf einmal wendet und die Gaffer zu Betroffenen werden.

Das Video "Schaulustige - Sei kein Gaffer" können Sie sich hier ansehen:


Lesen Sie auch: Feuerwehr Kelheim wehrt sich mit aufblasbarer Wand gegen dreiste Gaffer

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren