"Sehr agil und aufgeweckt" - Schwerin begrüßt Giraffenbaby

Im Schweriner Zoo ist ein Nubisches Giraffenbaby zur Welt gekommen. Besucher müssen sich noch gedulden – wann Mutter und Tochter zu den anderen Tieren dürfen, hängt von mehreren Faktoren ab.
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Das kleine Giraffenmädchen ist erst ein paar Tage alt.
Das kleine Giraffenmädchen ist erst ein paar Tage alt. © Jens Büttner/dpa
Schwerin

Lange Beine, wacher Blick und dicht an Mamas Seite: der Schweriner Zoo hat Giraffen-Nachwuchs! Das weibliche Kalb der Nubischen Giraffe kam am 13. Oktober im Schweriner Zoo auf die Welt. Dem Giraffen-Baby und seiner Mutter gehe es gut, teilte der Zoo mit. "Das Jungtier zeigt sich bisher sehr agil und aufgeweckt. Sie trinkt gut und die Mutter zeigt sich fürsorglich", sagte Zoodirektor Tim Schikora. Für die sieben Jahre alte Giraffenmama "Kahlua" ist es bereits das zweite Kalb.

Pfleger trotz Vorbereitung von Geburt überrascht

Obwohl die Tierpfleger auf die Geburt vorbereitet waren, kam sie am Ende doch überraschend, da sich der Geburtstermin wegen der schwankenden Tragzeit bei Giraffen nicht zuverlässig vorhersagen ließ. Kahlua konnte trotzdem rechtzeitig in einen ruhigen Bereich neben dem Stall gebracht werden.

Besucher müssen sich allerdings noch gedulden: Mutter und Tochter bleiben vorerst von den anderen Giraffen getrennt, um Stress zu vermeiden. Danach sollen sie behutsam mit der Gruppe zusammengeführt werden. Wann das Kalb auf die große Außenanlage darf, hängt auch vom Wetter ab. "Bis wir zuverlässig beurteilen können, ob sich das Kalb gesund entwickelt, werden noch einige Wochen vergehen", so Schikora. Bei der Schweriner Giraffengruppe steht auch bald ein weiterer Wechsel an: Kahluas erstes Jungtier Mojo soll in einen anderen Zoo umziehen. Bis dahin leben in Schwerin fünf Giraffen.

Kleines Kalb, große Bedeutung

Die kleine Giraffe ist auch für den Artenschutz wichtig: Sie gehört zum Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Giraffen. Darin werden nach Angaben des Schweriner Zoos rund 776 Tiere in 305 Einrichtungen geführt. Etwa 440 davon sind Nubische Giraffen. In freier Wildbahn leben von den stark bedrohten Nördlichen Giraffen nur noch knapp 7.000 Tiere.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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