Hochhausbrand in Berlin: Kinder unter Schwerverletzten

Flammen und Rauch in einem Hochhaus mit 20 Etagen: Feuerwehrleute retten Kinder und Erwachsene. Drei von ihnen müssen reanimiert werden.
dpa |
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Rund 170 Feuerwehrkräfte waren am Brandort im Einsatz.
Rund 170 Feuerwehrkräfte waren am Brandort im Einsatz. © Annette Riedl/dpa
Berlin

Bei einem Hochhausbrand im Berliner Osten sind nach Feuerwehrangaben vier Menschen schwer verletzt worden, darunter zwei Kinder. Drei der Schwerverletzten seien unter Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Unter einer Reanimation versteht man die Wiederbelebung einer Person. 

Das Feuer sei inzwischen gelöscht. Die genaue Zahl der Verletzten war noch unklar. 

Die Brandwohnung befindet sich laut Feuerwehr in der vierten Etage eines 20-geschossigen Hochhauses im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Wohnung komplett gebrannt. Es habe außerdem eine massive Rauchausbreitung im gesamten Gebäude gegeben, aus Fenstern schlugen Flammen.

Schwerverletzte in Hausflur

Auf jeder Etage des Hochhauses befinden sich acht Wohnungen. Die Schwerverletzten seien aus einem Hausflur gerettet worden, hieß es. 

In der Brandwohnung habe es sehr viele Einrichtungsgegenstände gegeben, sagte der Feuerwehrsprecher, deutlich mehr als für eine Wohnung üblich. Das Feuer habe sich deswegen dort rasch ausgebreitet. Der Bewohner habe sich ersten Erkenntnissen zufolge selbst retten können. Wie es um die anderen Wohnungen in dem Gebäude bestellt ist, wurde zunächst nicht bekannt.

Ursache unklar

Die Feuerwehr sei in der Spitze mit rund 170 Kräften im Einsatz gewesen, hieß es. Auch eine Einheit für die Bewältigung eines Massenanfalls an Verletzten sei vor Ort. Die Polizei ermittle zur Ursache. Einsturzgefährdet sei das Haus nicht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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