Schwere Unwetter suchen Teile Spaniens heim

Heftige Regenfälle haben in Katalonien und im Baskenland Straßen und Keller überflutet. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Seit Tagen regnet es teils heftig in Teilen Spaniens.
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An der katalanischen Küste gibt es Überflutungen.
An der katalanischen Küste gibt es Überflutungen. © Lorena Sopêna/EUROPA PRESS/dpa
Barcelona

Teile Spaniens sind von schweren Unwettern mit heftigen Regenfällen heimgesucht worden. Besonders in der autonomen Region Katalonien im Nordosten Spaniens mit Barcelona kamen große Mengen an Regen herunter, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Bilder aus der Stadt L'Hospitalet de Llobregat bei Barcelona zeigten, wie Straßen überflutet waren und Menschen knietief im Wasser standen.

Nach Angaben der Zeitung "Vanguardia" erhielt die Feuerwehr in der Region in der Nacht zu Sonntag mehr als tausend Anrufe. Bei den meisten Vorfällen handelte es sich demnach um Überschwemmungen von Kellern und anderen Räumlichkeiten sowie umgestürzte Bäume. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten außerdem in ihren Fahrzeugen eingeschlossene Fahrer retten, berichtete die Zeitung weiter.

Bei heftigen Regenfällen ertrinkt 102-Jährige

Auch im Baskenland rund um die Stadt Bilbao meldeten die Behörden Überschwemmungen und überflutete Straßen infolge der heftigen Regenfälle. In einigen Teilen der Altstadt von Bilbao stand nach RTVE-Angaben das Wasser knietief. In einigen Gegenden musste der Verkehr zum Stillstand kommen.

Bereits in den vergangenen Tagen hatten schwere Unwetter Teile des Landes heimgesucht. Spanische Medien berichteten übereinstimmend, dass am Samstag in dem Ort Madrigueras in der Region Kastilien-La Mancha eine 102 Jahre alte Frau in ihrem Haus ertrunken sei. Auf Bildern war zu sehen, wie sich dort Straßen in reißende Flüsse verwandelt hatten. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach den Angehörigen der Frau bei X sein Mitgefühl aus.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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