Zwei Tote nach Schüssen in Offenburg

In Offenburg fallen am Montagmorgen Schüsse. Die Polizei findet einen toten Mann und eine schwerverletzte Frau. Rettungskräfte versuchen vergeblich, sie zu retten.
dpa |
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Die Polizei findet einen Toten und eine Schwerverletzte. (Symbolbild)
Die Polizei findet einen Toten und eine Schwerverletzte. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa
Offenburg

Nach Schüssen in Offenburg hat die Polizei einen toten Mann und eine verwundete Frau gefunden. "Die schwerstverletzte Frau wurde von den Rettungskräften zwar noch in eine Klinik eingeliefert, verstarb dort allerdings kurze Zeit später", teilte die Polizei mit. In der Nähe des Tatorts hätten die Einsatzkräfte eine Waffe gefunden. 

Nach aktuellen Erkenntnissen besteht keine Gefahr für die Bevölkerung, wie die Beamten mitteilten. Der Einsatz findet im Nordosten der Stadt in einem Wohngebiet statt. Hintergründe waren zunächst unklar.

Toter in Hofeinfahrt

Zeugen hätten am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr mehrere Schüsse gemeldet. Streifen seien nach den Notrufen zu der Örtlichkeit gefahren. Der tote Mann habe in der Hofeinfahrt eines Wohnhauses gelegen. 

Für die schwerverletzte Frau seien Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet worden. Rettungsdienst und Notarzt hätten die Frau zunächst versorgt, teilte die Polizei mit. 

Die Polizei konnte zunächst keine weiteren Angaben etwa zum Alter der beiden machen oder zur Frage, in welcher Beziehung die zwei zueinander standen. Auch Hintergründe für das Geschehen seien noch unklar, sagte ein Sprecher. "Die Ermittlungen hierzu dauern an."

Kein Hinweis auf beteiligte Dritte

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass keine weiteren Menschen bei dem Vorfall anwesend waren. "Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung", betonte der Sprecher. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Offenburg liegt in Baden-Württemberg grob zwischen Freiburg und Karlsruhe nahe der Grenze zu Frankreich und ist eigenen Angaben zufolge mit über 62.000 Einwohnern die größte Stadt des Ortenaukreises.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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