Schrecklicher Fall in Frankfurt: Kind vor Zug gestoßen - tot

Im Frankfurter Hauptbahnhof hat es am Montag einen grausamen Zwischenfall mit einem Kind gegeben, das von einem einfahrenden Zug überrollt wurde.
| dpa/AZ
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Ein Notarztwagen steht vor dem Frankfurter Hauptbahnhof, nachdem es bei der Einfahrt eines Zuges zu einem Zwischenfall mit einem Kind kam.
Frank Rumpenhorst/dpa Ein Notarztwagen steht vor dem Frankfurter Hauptbahnhof, nachdem es bei der Einfahrt eines Zuges zu einem Zwischenfall mit einem Kind kam.

Frankfurt/Main - Ein achtjähriger Bub ist im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Bubn ins Gleisbett gestoßen haben. Die 40-Jährige habe sich aber retten können. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Das Kind wurde laut Polizei am Bahnsteig 7 von dem einfahrenden ICE erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, wurde später außerhalb des Bahnhofs mithilfe von Passanten festgenommen. Am Hauptbahnhof sei es zu einem "massiven Polizeieinsatz" gekommen, sagte eine Polizeisprecherin. Auch die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Hauptbahnhof in Frankfurt über Stunden gesperrt

Am Hauptbahnhof wurden die Gleise 4 bis 9 für mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu Ausfällen und Verspätungen, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. Wann die Gleise wieder freigegeben werden könnten, war zunächst unklar.

Erst am 20. Juli wurde im Bahnhof der nordrhein-westfälischen Stadt Voerde eine 34 Jahre alte Mutter vor einen Regionalzug gestoßen und getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der Mann soll sich der Frau wortlos von hinten genähert und sie auf die Gleise gestoßen haben, berichteten Zeugen der Polizei. Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich den Ermittlern zufolge nicht. Der 28-Jährige soll die Frau heimtückisch und aus Mordlust ins Gleisbett vor die Regionalbahn gestoßen haben. Er schwieg bislang zu den Vorwürfen.

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