Schnee und Eis: Große Probleme im Berufsverkehr erwartet

Eine brisante Lage erwartet der Deutsche Wetterdienst. Bis zu 25 Zentimeter Schnee können stellenweise fallen, der Osten muss sich auf Glatteis einstellen.
dpa |
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Vor allem in Baden-Württemberg und Franken soll es kräftig schneien. (Archivbild)
Vor allem in Baden-Württemberg und Franken soll es kräftig schneien. (Archivbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Offenbach

Bis 25 Zentimeter Neuschnee und Glatteis: Teilen Deutschlands steht laut Deutschem Wetterdienst (DWD) eine brisante Lage bevor. Der Schneefall breite sich ab heute Nachmittag bis Montag von den Alpen ausgehend in einem breiten Streifen nach Norden aus, erklärt der DWD.

Im morgendlichen Berufsverkehr müsse teils mit erheblichen Behinderungen durch schneebedeckte Straßen gerechnet werden, teilt Meteorologe Markus Übel mit. Probleme könne es auf den Straßen und den Schienen geben. 

Es kommen demnach Neuschneemengen zwischen 5 und 10 Zentimetern, stellenweise auch von 15 Zentimetern innerhalb von 12 Stunden zusammen. Vor allem im östlichen Baden-Württemberg bis ins westliche und nördliche Franken sind stellenweise auch 15 bis 25 Zentimeter möglich. 

Glatteis auf Straßen und Gehwegen

Im Osten, etwa in einem Streifen vom Erzgebirge über Brandenburg und Berlin bis nach Vorpommern, muss ab dem Abend mit gefährlichem Glatteis auf Straßen und Gehwegen gerechnet werden. Zunächst setze gefrierender Regen in Sachsen ein, hier soll sich die Situation in der zweiten Nachthälfte langsam entspannen. 

Ab dem späteren Abend sind dann Brandenburg und Berlin betroffen - hier droht Glatteis bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein. "Etwa ab Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen", erklärt der DWD.

Weitere Schneeglätte im Norden

Am Montag erwartet der Wetterdienst auch tagsüber leichten bis mäßigen Schneefall. "Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist", erklärt Meteorologe Übel. "Auch im Nordosten geht der anfangs gefrierende Regen in Schnee über, sodass auch dort einige Zentimeter Neuschnee möglich sind."

Der Westen bleibe weitgehend verschont. Westlich des Rheins seien kaum Niederschläge zu erwarten, gleichzeitig ist es hier mit zwei bis fünf Grad am mildesten, am Oberrhein sind sieben Grad möglich. Für die übrigen Landesteile erwartet der DWD minus ein bis plus zwei Grad.

Auch in der Nacht auf Dienstag schneit es gebietsweise weiter, die Intensität lässt aber nach. Glätte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende Nässe sind aber weiter möglich.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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