Schlange, Bär, Hai: Dylan hat alle Angriffe überlebt

Ein Amerikaner (20) liebt die wilde Natur - und gerät dort immer wieder in gefährliche Situationen. Dreimal hat Dylan McWilliams schon sehr viel Glück gehabt.
| Rosemarie Vielreicher
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So hat Dylan McWilliams nach dem Bärenangriff ausgesehen.
So hat Dylan McWilliams nach dem Bärenangriff ausgesehen.

Washington - Dylan McWilliams ist ein Naturbursche. Er liebt es zu zelten, am Lagerfeuer zu sitzen, zu wandern, zu surfen und Sonnenuntergänge in Regenbogen-Farben zu beobachten. Das dokumentiert er eifrig bei Instagram. Er ist aber auch ein ziemliches Glückskind. Obwohl er erst 20 Jahre alt ist, hat der Amerikaner aus Grand Junction (Colorado) schon das Gift einer Klapperschlange überlebt, hat einen Bären in die Flucht geschlagen und einen Hai abgewehrt.

Dylan McWilliams: Die Attacke einer Klapperschlange

Vor drei Jahren marschiert der Jugendliche auf einem Wanderpfad durch Utah, denkt sich erst, er sei gegen einen Kaktus getreten. Der Kaktus entpuppt sich allerdings als Klapperschlange. Er bekommt ihr Gift, das Nerven und Organe schädigen kann, zwar ab, aber nur in einer niedrigen Dosis, wie er im Nachhinein sagt. Ein paar Tage habe er sich krank gefühlt, dann ging es ihm wieder gut.

Dylan McWilliams: Die Attacke eines Braunbären

Im Juli 2017 übernachtet McWilliams mit seinen Freunden in einem Park in Colorado. Am Morgen wird er von einem Braunbär-Männchen unliebsam geweckt - das Tier hat ihn mit seiner Pranke am Kopf gepackt. Heftige Kratzspuren und Blut durchziehen das blonde Haar des Amerikaners. Mehr passiert ihm aber nicht, denn der Überlebens-Profi piekt dem Wildtier mit dem Finger ins Auge, bis der von ihm ablässt. Die Ranger des Parks können später das menschliche Blut unter den Pranken des Bären nachweisen, das Tier wird daraufhin eingeschläfert.

So hat Dylan McWilliams nach dem Bärenangriff ausgesehen.
So hat Dylan McWilliams nach dem Bärenangriff ausgesehen.
So hat Dylan McWilliams nach dem Bärenangriff ausgesehen. Foto: Instagram dmcw1998

Dylan McWilliams: Die Attacke eines Hais

Die letzte Wildtier-Begegnung passiert vergangene Woche. Der 20-Jährige surft auf Hawaii und liegt gerade bäuchlings auf seinem Brett, als etwas seinen Fuß berührt. Zu BBC sagt er: "Ich habe den Hai unter mir gesehen. Ich habe ihn getreten - mindestens einmal habe ich ihn getroffen. Dann bin ich, so schnell ich konnte, zurück ans Ufer geschwommen." Er zieht eine Blutspur hinter sich her, zunächst habe er nicht gewusst, "ob ich mein halbes Bein verloren habe". Der Biss des Tiger-Hais muss mit sieben Stichen genäht werden. Wie BBC weiter berichtet, könne er es kaum erwarten, bis die Wunden verheilt seien und er wieder surfen gehen könne.

Jetzt hält Überlebenskünstler Dylan Seminare

"Es ist schon verrückt", sagt der 20-Jährige nach dieser dritten Begegnung mit einem wilden Tier. "Ich scheine nicht viel Glück zu haben, aber irgendwie scheine ich es dann doch zu haben, wenn ich in schwierigen Situationen stecke", sagt er zu BBC weiter.

Gelernt hat er erste Überlebenstricks als kleiner Bub von seinem Großvater, der wie auch er ein Naturliebhaber war. Seit McWilliams als Backpacker durch die USA und Kanada reist, gibt der 20-Jährige auch Überlebensseminare. An praktischen Tipps dürfte es ihm dabei wohl nicht fehlen.

Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse ist wohl auch diese: "Wir müssen die Grenzen der Tiere achten. Ich denke nicht, dass ich in ihr Revier eingedrungen bin - die Angriffe sind einfach passiert." Die Tiere könnten in jedem Fall nichts dafür: "Ich gebe nicht dem Hai die Schuld, nicht dem Bären und auch nicht der Klapperschlange."

Bei Instagram wird er für seinen Mut und Überlebenswillen gefeiert. Er beschreibt sich dort stolz als "Bear attack survivor" (Überlebender eines Bärenangriffes). Mit dem Zusatz: "Ich liebe Bären immer noch."

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