Sandsturm zieht über Israel und Gazastreifen

Oranger Staub, Stromausfälle und Gesundheitswarnungen: Ein heftiger Sandsturm zieht über Israel und den Gazastreifen. Vor allem in dem Küstenstreifen sind die Menschen betroffen.
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Sandstürme kommen in der Region nicht selten vor, aber dieses Mal ist der Sturm besonders stark.
Sandstürme kommen in der Region nicht selten vor, aber dieses Mal ist der Sturm besonders stark. © Abdel Kareem Hana/AP/dpa
Tel Aviv/Gaza

Ein heftiger Sandsturm zieht derzeit über Israel und den Gazastreifen. Insbesondere in dem abgeriegelten Küstenstreifen verschärfen die Wetterbedingungen die Lage für die Einwohner. Nach dem verheerenden Gaza-Krieg leben viele Menschen im Gazastreifen in Zelten oder beschädigten Gebäuden und sind somit dem Sandsturm kaum geschützt ausgesetzt.

Auf Bildern waren Wolken aus orangefarben gefärbtem und dichtem Staub zu sehen. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, es seien Warnungen vor Gesundheitsrisiken wegen der Luftverschmutzung mit zahlreichen Staubpartikeln ausgesprochen worden. Insbesondere für Menschen mit bestehenden Atemwegserkrankungen kann der Staub gefährlich sein.

Stromausfälle im Süden Israels

Auch weite Teile Israels - vor allem der Süden und das Zentrum des Landes - werden von dem Sandsturm mit starken Windböen heimgesucht. Nach Angaben der Behörden beschädigte der Wind in einigen Gebieten im Süden die Strominfrastruktur und Stromleitungen wurden abgerissen, was zu Stromausfällen in mehreren Ortschaften in der Negev-Wüste führte. 

Das israelische Ministerium für Umweltschutz warnte zudem, dass die Luftverschmutzung im ganzen Land aufgrund von Feinstaubpartikeln hoch bis sehr hoch sei. Menschen mit Vorerkrankungen sollen sich zu Hause aufhalten und nicht ins Freie gehen. Ein Experte erklärte die orangefarbene Färbung des Staubs mit der Wechselwirkung von Sonnenlicht mit den Staubpartikeln.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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