Redtube-Nutzer: IP-Adressen illegal ermittelt

Laut einem Bericht des Technikportals "Chip.de" wurden die IP-Adressen der abgemahnten Nutzer von Porno-Streams illegal beschafft. Mehrere Indizien sprechen dafür.
| Markus Giese
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München – Die Abmahnwelle gegen Nutzer der Porne-Streaming-Seite Redtube scheint offenbar sehr löchrig zu sein. Das Technikportal "Chip.de" berichtet von zumindest einigen Fällen, bei denen sich beweisen lässt, dass die IP-Adressen der User auf illegalem Wege beschafft wurden.

Lesen Sie hier: Nach Massen-Abmahnung: Betroffener Anwalt bleibt gelassen

Allen Indizien für die illegale Beschaffung der Nutzerdaten voran, besteht seit längerer Zeit der Verdacht, dass die spanische Firma Serrato Consultores niemals die Rechte an den betroffenen Porno-Filmen besessen haben soll, und somit auch nicht legal weiterverkauft haben kann. Auch das nächste Glied in der Rechtekette scheint nicht ganz sauber: Die Firma Hausner Productions, die von Serrato die Filmrechte erworben haben will, scheint gar nicht zu existieren.

Sollten sich die Zweifel trotz aller Indizien jedoch nicht bestätigen, nennt "Chip.de" weitere Hinweise, dass die Firma The Archive, welche die Rechte angeblich von Hausner Productions erworben haben soll, gegen gültige Gesetze verstoßen hat. Dafür spricht auch, dass einige Hintermänner der Abmahnaktion untergetaucht sein sollen, nachdem klar wurde, dass die Abmahnungen auf enormen Widerstand stoßen und das mediale Interesse an dem Fall so groß sein wird.

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