Pfanne oder Ofen? So bereiten Sie die perfekten Fischstäbchen zu

Fischstäbchen gehen immer– egal ob mit Spinat, Kartoffelpüree oder pur. Doch es gibt kaum etwas, das ärgerlicher ist, als wenn sie zu matschig oder zu trocken werden. Dabei ist es gar nicht so schwer, sie perfekt zuzubereiten. Mit diesen Tricks klappt's.
Stefica Budimir-Bekan |
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Fischstäbchen sind am leckersten, wenn sie schön knusprig sind. (Symbolbild)
Fischstäbchen sind am leckersten, wenn sie schön knusprig sind. (Symbolbild) © Bernd Jürgens via www.imago-images.de (www.imago-images.de)

Außen goldbraun und knusprig gebacken, innen saftiges Fischfilet – so stellen sich vermutlich die meisten perfekt zubereitete Fischstäbchen vor. Doch wie so oft ist die Wunschvorstellung häufig meilenweit von der Realität entfernt. Von krosser Panade keine Spur. Stattdessen matschiger Fisch so weit das Auge reicht. Oder schlimmer noch: Außen verbrannt und innen noch tiefgefroren. 

Je nachdem, was man lieber mag, lassen sich die Fischstäbchen sowohl in der Pfanne, als auch im Backofen oder in der Fritteuse zubereiten. 

Fischstäbchen: Darauf sollten Sie bei der Zubereitung in der Pfanne achten

Wer Fischstäbchen in der Pfanne brät, geht immer das Risiko ein, dass sie zu dunkel werden, am Pfannenboden festkleben oder zu ölig und labbrig werden. Mit diesen Tricks werden sie besonders knusprig:

  • Die richtige Pfanne: Eine intakte beschichtete Pfanne ist das A und O. In einer Pfanne mit Kratzern haftet die Panade schneller und kann reißen. 
  • Die richtige Temperatur: Erhitzen Sie das Öl in der Pfanne auf mittlerer Stufe. Ist es zu heiß, verbrennt die Panade, während der Fisch innen noch kalt ist. Ist die Temperatur des Öls zu kalt, werden die Fischstäbchen nur weich und saugen sich mit Fett voll.
  • Es ist wichtig, dass Sie die Fischstäbchen tiefgefroren in die Pfanne geben und sie nicht antauen lassen. 
  • Das richtige Öl: Zum Braten von Fischstäbchen empfiehlt sich ein hitzebeständiges Öl mit einem hohen Rauchpunkt wie beispielsweise Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Natives Olivenöl ist weniger gut geeignet, da dieses bei hohen Temperaturen verbrennen kann. 
  • Richtig wenden: Sobald sich die Fischstäbchen leicht schieben lassen, ist es Zeit für den ersten Flip. Wer sie mehrmals wendet, sorgt dafür, dass sie gleichmäßig braun werden und verhindert auf diese Weise, dass zu viel Öl aufgenommen wird. Nach fünf bis acht Minuten in der Pfanne sollten die Fischstäbchen knusprig braun und fertig sein.

Tipp: Nach dem Braten die Fischstäbchen auf Küchenpapier legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.

Fischstäbchen lassen sich auch im Backofen zubereiten. (Symbolbild)
Fischstäbchen lassen sich auch im Backofen zubereiten. (Symbolbild) © Copyright: xDreamstimexComposter (www.imago-images.de)

Fischstäbchen im Backofen: Die fettarme Variante

Natürlich lassen sich Fischstäbchen auch komplett ohne Öl und ohne Pfanne zubereiten. Der Backofen ist ideal für alle, die auf zusätzliches Fett verzichten wollen – oder einfach keine Lust haben, die Küche im Anschluss ans Braten sauber zu machen. 

Diese Dinge sollten Sie bei der Zubereitung im Ofen beachten:

Den Ofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) oder 200 Grad (Umluft) vorheizen. Die Fischstäbchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech gleichmäßig verteilen. Die genaue Backzeit variiert je nach Hersteller (in der Regel zwischen 13 und 17 Minuten), ein Blick auf die Verpackungsangaben lohnt sich. Wenden nicht vergessen! Nach der Hälfte der Backzeit einmal drehen – so wird die Kruste gleichmäßig goldbraun. Die Fischstäbchen nach der empfohlenen Backzeit vorsichtig mit einer Gabel testen – wer es besonders knusprig mag, sollte sie eine Minute länger im Ofen lassen. 

Fischstäbchen aus der Fritteuse: Extra fettig, aber auch extra knusprig

Lust auf Kirmes-Feeling zuhause? Dann ist die Zubereitung in der Fritteuse die beste Wahl. Wer sich dafür entscheidet, sollte eines immer im Hinterkopf behalten: Hier wird die Panade am knusprigsten, allerdings gibt’s auch die größte Fettaufnahme.

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So geht’s:

Fritteuse auf 180 Grad vorheizen. Die tiefgefrorenen Fischstäbchen vorsichtig ins heiße Fett geben, komplett eintauchen lassen und etwa fünf Minuten frittieren, bis sie schön goldbraun sind. Und auch hier: Die fertigen Fischstäbchen vor dem Servieren auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Öl abtropfen zu lassen.

Fischstäbchen in der Heißluftfritteuse zubereiten

Wer Öl und somit Kalorien sparen will, kann die Fischstäbchen natürlich auch in eine Heißluftfritteuse geben. Dafür am besten den Frittierkorb der Heißluftfritteuse mit etwas Öl einpinseln und die Fischstäbchen hineinlegen. Den Korb in das Gerät schieben und die Fischstäbchen bei 200 Grad für etwa  zwölf bis 15 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden, damit sie rundum schön knusprig werden.

Wer sich das Öl aus der Pfanne und der Fritteuse sparen will, kann die Fischstäbchen auch in der Heißluftfritteuse zubereiten, (Symbolbild)
Wer sich das Öl aus der Pfanne und der Fritteuse sparen will, kann die Fischstäbchen auch in der Heißluftfritteuse zubereiten, (Symbolbild) © IMAGO/Kantaruk Agnieszka (www.imago-images.de)

Fischstäbchen aufwärmen – darf man das?

Ja, aber bitte nicht in der Mikrowelle! Denn dann werden sie nur weich und labbrig. Falls Sie ein paar Fischstäbchen übrig haben, spricht allerdings nichts dagegen, sie einen Tag im Kühlschrank aufzubewahren – am besten gut abgedeckt – und sie danach noch mal in der Pfanne aufzuwärmen.

Beim Aufwärmen in der Pfanne sollten die Fischstäbchen gut erhitzt werden, idealerweise auf 70 Grad, um mögliche Keime abzutöten. So bleiben sie nicht nur lecker, sondern auch sicher zum Verzehr. Dazu gehört natürlich auch, dass aufgetaute Fischstäbchen nicht mehr eingefroren werden, da sich beim Auftauen Bakterien bilden und vermehren können. Dieser Prozess wiederholt sich beim zweiten Auftauen erneut.

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