Ranking: Die besten Skigebiete in Südtirol

Wer noch mal auf die Piste will, bekommt im Norden Italiens viel geboten. Ein Portal kürt die besten Ziele für den Wintersport. Dabei sind besondere Angebote für Senioren und für Kulinarik-Fans.
Martina Scheffler
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Die Seiser Alm in den Dolomiten.
Die Seiser Alm in den Dolomiten. © imago

Nicht nur zur Weinprobe und zum Torggelen: Auch wer einfach mal nicht im gewohnten Gelände seine Spuren ziehen will, findet im nördlichen Italien sein Winterparadies. Das deutsche Wintersportportal SnowOnline hat nun ein Ranking der schönsten Skigebiete in Südtirol erstellt. Die AZ stellt einige der Topziele vor.

Auf Platz eins landet Gröden/Val Gardena im Weltnaturerbe Dolomiten. Auch Bergsteiger-Legende Reinhold Messner kann sich dem Zauber seiner Heimatregion nicht entziehen: Er habe „die größten Gebirge der Erde und exotische Felsen in Neuguinea, Patagonien und inmitten der Sahara bestaunt. Nirgendwo sonst aber habe ich eine so beeindruckende Felsenwelt wie die Dolomiten vorgefunden“.

Eine Übernachtung bei einer Woche Aufenthalt geschenkt

SnowOnline lobt: „Das Skigebiet bietet 119 Pistenkilometer, die überwiegend rot markiert sind und sich ideal für fortgeschrittene Skifahrer eignen.“ Dazu befänden sich mit der Weltcup-Abfahrt Saslong und der rund zehn Kilometer langen Seceda-Abfahrt echte Highlights in dem Skigebiet. Gr öden selbst wirbt aktuell mit den „Dolomiti Springdays“, bei denen Urlaubern bei einem einwöchigen Aufenthalt im März eine Übernachtung geschenkt wird. Zusammen mit der Seiser Alm ist Gröden Teil des Gebiets Dolomiti Superski, in dem zwölf Skigebiete mit einem Skipass erfahren werden können. Außerdem ist Gröden nicht von den Olympischen Winterspielen betroffen und kann auch im Februar besucht werden.

Mit Genuss: Skifahren und dann "Bonbon-Ravioli mit geräuchertem Ricotta"

Alta Badia: Auf Platz zwei setzt SnowOnline ein Gebiet, das sich vor allem durch seine Verbindung zur Kulinarik auszeichnet. „Skifahren mit Genuss“ nennt sich die Veranstaltung, die es bereits seit 15 Jahren gibt. Inzwischen sei sie zu einem „Lebensgefühl’“ geworden, heißt es auf der Internetseite von Alta Badia. Dabei kreieren Sterneköche für verschiedene Hütten jeweils passende Gerichte. So offeriert etwa Jessica Rosval Bonbon-Ravioli mit geräuchertem Ricotta und geflammtem Lauch, Haselnussbutter und Trüffel.

Wer mitschlemmt, tut sogar noch etwas für den guten Zweck: Ein Teil der Einnahmen geht an eine Stiftung, die ein Kinderkrankenhaus bei Padua in Norditalien errichten möchte. SnowOnline gefallen zudem 130 Pistenkilometer, „die sich vor allem an Anfänger, Fortgeschrittene und Familien richten“.

Nachtskifahren am Erlebnisberg Haunold

Im Ranking des Portals auf Platz vier befindet sich ein klangvoller Name: „Drei Zinnen Dolomiten“. Herausragend hier: die steilste Piste Italiens „mit bis zu 71 Prozent Gefälle“. Das Gebiet wirbt mit fünf miteinander verbundenen Skibergen und 115 Pistenkilometern. Besonderes Highlight: Nachtskifahren am Erlebnisberg Haunold, jeden Dienstag und Freitag ab 19 Uhr.

Ein Skitourengeher erkundet die Landschaft um die Drei Zinnen. Hier liegt die steilste Piste Italiens, festhalten: „mit bis zu 71 Prozent Gefälle“.
Ein Skitourengeher erkundet die Landschaft um die Drei Zinnen. Hier liegt die steilste Piste Italiens, festhalten: „mit bis zu 71 Prozent Gefälle“. © Copyright: xGorillax via imago-images


Auf Platz sieben im Ranking: Sulden. Es gelte „als eines der schneesichersten Skigebiete Südtirols“, schreibt SnowOnline, „und bietet 44 Pistenkilometer mit einer ausgewogenen Mischung aus blauen, roten und schwarzen Abfahrten“. In Sulden befinde man sich „in einer der höchstgelegenen Skiregionen Südtirols auf 1900 Meter bis 3205 Meter Höhe“, wirbt der Ort für sich. Schneesicherheit will man hier von Oktober bis Mai gewährleisten. Mehrere Gondeln und Lifte sind im Einsatz.

Eine Frau fährt in Sulden in Südtirol Ski. Die Gegend landet im Ranking auf Platz 4.
Eine Frau fährt in Sulden in Südtirol Ski. Die Gegend landet im Ranking auf Platz 4. © Copyright: xGorillax via imago-images


Direkt dahinter im Ranking platziert sich ein bekannter Name: die Seiser Alm. Für SnowOnline ein wichtiger Punkt: „Die breiten, windgeschützten Hänge und moderne Sessel- und Schlepplifte ermöglichen „Sci a ipiedi“ – Skifahren den ganzen Tag, ohne die Bretter abzuschnallen.“Die Region preist sich selbst „mit 62 Pistenkilometern, 80 Kilometer Sonnenloipen, 60 Kilometer gespurten Winterwanderwegen, 50 Kilometer markierten Schneeschuhwegen“ sowie einem Panoramablick auf die bekannten Dolomitengipfel Schlern, Langkofel, Plattkofel und Rosengarten. Au ßerdem eigne sich die Region aufgrund ihrer sauerstoffarmen Höhenlage für professionelles Höhen- und Ausdauertraining.

Auf 3212 m Höhe befindet sich das Glacier Hotel Grawand, das nach eigenen Angaben höchste Hotel Europas.
Auf 3212 m Höhe befindet sich das Glacier Hotel Grawand, das nach eigenen Angaben höchste Hotel Europas. © IMAGO/Jürgen Schwenkenbecher

Den letzten Top-Platz im Ranking erreicht der Schnalstaler Gletscher. Hier hat man offenbar ein Herz für Solo-Skihasen: An diesem Samstag gibt es einen Single-Ski-Tag mit „Speed Dating am Hintereis-Lift“. Das soll aber nicht alles sein, was der Gletscher zu bieten hat. Das Gebiet sei „besonders schneesicher und bietet lange schwarze Abfahrten für sportliche Skifahrer“, so SnowOnline, außerdem sei es ein „Hotspot für Skitourengeher“.Geworben wird unter anderem mit dem höchstgelegenen Hotel Europas, dem Glacier Hotel Grawand, sowie mit den „Super Senior Skitagen“, an denen jeden Montag, Mittwoch und Freitag im Januar der Tagesskipass für 29 Euro statt 56    Euro für Erwachsene angeboten wird – für alle ab Jahrgang 1961 und älter.

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  • Der Münchner vor einer Stunde / Bewertung:

    Kronplatz fehlt!

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