Prozess wegen sexueller Belästigung im Schwimmbad startet

Die mutmaßlichen Übergriffe sorgten im vergangenen Jahr für Aufsehen. Nun startet der Prozess.
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Was geschah im Juni 2025 in diesem Freibad? Vor dem Amtsgericht Gelnhausen beginnt der Prozess gegen zwei Männer. (Archivbild)
Was geschah im Juni 2025 in diesem Freibad? Vor dem Amtsgericht Gelnhausen beginnt der Prozess gegen zwei Männer. (Archivbild) © Boris Roessler/dpa
Gelnhausen

Im hessischen Gelnhausen beginnt an diesem Montag (9.00 Uhr) der Prozess gegen zwei Männer wegen des Vorwurfs, im Freibad mehrere Mädchen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren sexuell belästigt zu haben. Die beiden angeklagten Syrer waren bei der Anklageerhebung im vergangenen November 18 beziehungsweise 28 Jahre alt. Zuständig ist das Jugendgericht, weil der jüngere Angeklagte strafrechtlich noch als Heranwachsender gilt.

Der Vorfall im Juni 2025 hatte für großes Aufsehen gesorgt und auch die Politik beschäftigt. Der Prozess vor dem Amtsgericht hatte ursprünglich im Mai beginnen sollen. Sein Beginn wurde aber wegen der Erkrankung des Richters verschoben.

Mädchen an Gesäß und Brust gefasst

Dem jüngeren Angeklagten wirft die Staatsanwaltschaft sexuelle Belästigung in zwei Fällen sowie Nötigung in einem Fall vor. Er soll am 22. Juni vergangenen Jahres in dem Freibad einem 13-jährigen Mädchen an das Gesäß sowie einer 14-Jährigen an die Brust und das Gesäß gefasst haben. Eine weitere 15-jährige Zeugin habe er im Wasserbecken am Bein gegen ihren ausdrücklichen Willen festgehalten und von hinten am Bikinioberteil gezogen.

Dem älteren der beiden Angeklagten wird sexuelle Belästigung in einem Fall vorgeworfen. Auch er soll einer 14 Jahre alten Zeugin an das Gesäß gefasst haben.

Ermittlungen gegen drei weitere Männer eingestellt

Bei den Ermittlungen waren auch Wohnungen durchsucht und den Zeuginnen Bilder vorgelegt worden, anhand derer sie die Verdächtigen identifizieren sollten. Die Ermittlungen gegen drei weitere Männer wurden eingestellt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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