Prognose für Pride: Wetterdienst liefert CSD-Vorhersagen

Zum Christopher Street Day gibt es vom Deutschen Wetterdienst spezielle Vorhersagen für viele Städte. Was steckt hinter der Aktion?
dpa |
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Mit dem "CSD-Wetter" will der Wetterdienst nicht nur informieren, sondern auch ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. (Archivbild)
Mit dem "CSD-Wetter" will der Wetterdienst nicht nur informieren, sondern auch ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. (Archivbild) © Wolfgang Kumm/dpa
Offenbach

Regenbogen oder Regenschauer beim Christopher Street Day? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt die Antwort. Zu den Christopher Street Days (CSD) in zehn deutschen Städten – Dresden, Leipzig, München, Bonn, Köln, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Essen und Frankfurt am Main – liefert das Mitarbeitendennetzwerk BUNT@DWD aktuelle Wetterprognosen über die Social-Media-Kanäle des DWD. 

Mit der Aktion "CSD-Wetter", die es erstmals 2024 gab, will die Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach nach eigenen Angaben ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. "Denn Vielfalt wird bei uns im DWD großgeschrieben: unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, ethnischer und sozialer Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, körperlichen & geistigen Fähigkeiten, Alter sowie sexueller Orientierung - bei uns sollen sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen." 

Blick auf das Wetter am Vormittag, Mittag und Abend

Geplant sind demnach jeweils detaillierte Vorhersagen für Vormittag, Mittag und Abend, um Teilnehmenden die Planung zu erleichtern. "Ziel ist es, Aufmerksamkeit für Diversity zu schaffen und gleichzeitig einen praktischen Beitrag für alle Teilnehmenden der Demonstrationen zu leisten", so der DWD. Den Auftakt der Reihe macht der CSD am Samstag in Dresden. 2025 wurde die Aktion "CSD-Wetter" von der "Prout At Work-Foundation" ausgezeichnet.

Der CSD erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969 und steht für die Sichtbarmachung und Gleichstellung queerer Menschen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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