Mehrere Tote bei Schusswaffenvorfall in Montreal

In der westkanadischen Stadt Montreal kommt es zu Schüssen. Die Bevölkerung wird angewiesen, eine Gegend zu meiden.
dpa |
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Der Hintergrund des Vorfalls in Montreal ist noch offen. (Symbolbild)
Der Hintergrund des Vorfalls in Montreal ist noch offen. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa
Montreal

Bei einem Schusswaffenvorfall im kanadischen Montreal sind drei Menschen getötet worden. Dabei handle es sich um einen Polizisten, einen Bürger und einen Angreifer, sagte ein Polizist vor Journalisten. Der Beamte sprach von einem "Albtraum", dessen Hintergründe noch offen seien. Er erwarte neue Erkenntnisse in den kommenden Stunden. 

An eine bei dem Einsatz verletzte Polizistin gerichtet, sagte er: "Halte durch, wir stehen hinter dir." Weitere Verdächtige in dem Fall gebe es nicht, der Einsatz halte aber an. 

Die Polizei hatte zuvor um die Mittagszeit (Ortszeit) vor einem "bewaffneten und gefährlichen Verdächtigen" gewarnt und Bürger dazu aufgefordert, eine Gegend im Viertel Côte-des-Neige zu meiden. Die Polizei sei per Notruf verständigt worden und bei ihrer Ankunft unter Beschuss geraten, sagte der Beamte.

Der jüdische Rettungsdienst Zaka teilte mit, der Angriff habe sich in der Nähe eines Chabad-Zentrums zugetragen. Es könne sich um einen Anschlag handeln, hieß es. Die kanadische Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Die im späten 18. Jahrhundert gegründete Chabad-Lubawitsch-Bewegung will Juden ihrer Religion und ihren Traditionen näherbringen. Weltweit hat die Organisation nach eigenen Angaben mehr als 5000 Institutionen in mehr als 100 Ländern.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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