Polizist bei Auseinandersetzung in Göttingen angeschossen

Zwei Gruppen geraten miteinander in Streit, plötzlich fallen Schüsse. Ein Beamter wird verletzt. Die Polizei ruft einen Großeinsatz aus.
dpa |
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Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab.
Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. © Stefan Rampfel/dpa
Göttingen

Ein Polizist ist bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen im niedersächsischen Göttingen angeschossen worden. Der Beamte sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er derzeit behandelt werde, teilte die Polizei mit. Zur Schwere der Verletzungen machte sie zunächst keine Angaben.

Die Hintergründe der Tat am Samstagabend und der vorhergehenden Auseinandersetzung waren zunächst unklar. Ein Polizeisprecher beschrieb die Lage als "dynamisch". 

Zeitgleich großes Fest in der Innenstadt

Als die Schüsse gegen 22.15 Uhr abgefeuert wurden, feierten Tausende Menschen in der Innenstadt die "Nacht der Kulturen". Auf 15 quer durch die City verteilten Bühnen traten Musiker, Akrobaten und andere Künstler auf. 

Die Tat spielte sich auf dem Gehweg neben einer vielbefahrenen Straße am Rand des Stadtzentrums ab. Das Stadtfest fand ein gutes Stück davon entfernt statt, wie der Polizeisprecher sagte.

Nach den Schüssen floh eine Person den Angaben zufolge vom Tatort. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz und sucht nach dem Täter. Auch ein Hubschrauber kreise über der Stadt, sagte der Sprecher in der Nacht. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei riet Bürgern, das Gebiet zu meiden. Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, auch nicht für die Besucher des Stadtfestes. 

Mehrere Hinweise bei Polizei eingegangen

Nach der Tat seien trotz der späten Stunde diverse Hinweise bei der Polizei eingegangen, sagte der Sprecher. Unter anderem sollen sich Zeugen zur Fluchtrichtung des Verdächtigen geäußert haben. Alle Hinweise würden an die Ermittler weitergeben und von diesen ausgewertet, hieß es.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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