Polizei twittert 24 Stunden Berlin: Die besten Tweets

Von Freitagabend an hat die Berliner Polizei 24 Stunden lang rund um die Uhr live von ihren Einsätzen berichtet - und zwar via Twitter. Hier sehen Sie die lustigsten und kuriosesten Tweets von der Aktion.
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Die ersten zwei Tweets, den Gruß des Berliner Innensenators Henkel und die ersten Streitigkeiten zwischen Badegästen in Tegel
dpa Die ersten zwei Tweets, den Gruß des Berliner Innensenators Henkel und die ersten Streitigkeiten zwischen Badegästen in Tegel

Berlin - #24hPolizei: Unter diesem Hashtag konnte man am Freitag 24Stunden lang live die Arbeit der Polizei verfolgen. Die Aktion soll die Aufmerksamkeit für die Twitterei erst einmal stärken und der Behörde neue Anhänger bescheren - in der realen Welt.

Die Polizei will mit diesem virtuellen Tag der offenen Tür nämlich nicht nur allen Bürgern Einblick in ihre Arbeit geben, sondern auch Nachwuchskräfte anwerben. Berlin sucht noch mehre hundert Anwärter, die im Frühjahr 2015 ihre Ausbildung beginnen sollen.

 

Interessierte konnten Polizeieinsätze live unter der Kennung (Hashtag) #24hPolizei verfolgen. Durch die kurzen Nachrichten lässt sich gut die Entwicklung einer sommerlichen Wochenendnacht in der Großstadt Berlin nachvollziehen – aus der Perspektive der Polizei: Die ersten Einsätze galten eher banalen Ursachen wie Streitereien, kleineren Bränden oder Lärmbelästigungen. Am späten Abend und in der Nacht wurden die Menschen dann aggressiver und die Ordnungshüter mussten entsprechend energischer eingreifen.

Die Berliner Polizei tierlieb

 

 

Immer häufiger wurde die Polizei zu Gewalttätigkeiten gerufen. Auffallend oft griffen Männer ihre Ex-Freundinnen an oder schlugen auf andere Frauen ein. In Kneipen und auf Partys kam es zu Prügeleien zwischen betrunkenen Menschen.

 

 

Morgens riefen viele bestohlene Menschen die Polizei zu gerade entdeckten Diebstählen. In Parks oder geparkten Autos lagen Schlafende. Immer wieder wurden Vermisste gemeldet. Dann folgten zahlreiche Polizeieinsätze wegen zugeparkter Einfahrten, die das Twitter-Team aber nicht alle einzeln meldete.

 

 

 

Die kurzen Nachrichten spiegeln den Rhythmus der Großstadt, die Vielfalt der Ereignisse und oft auch die Absurdität menschlichen Verhaltens aus der Perspektive der Polizei. Streitereien, erste Lärmbelästigungen, Verkehrsunfälle und kleinere Brände dominieren den frühen Abend. Später und in der Nacht steigt der Alkoholpegel der Partygänger und Kneipenbesucher. Die Polizei muss zu Schlägereien ausrücken.

 

 

Die Behörde zeigt sich von der Resonanz auf ihre bisher in Deutschland einmalige PR-Aktion sehr zufrieden. „Ich bin begeistert, wie die Leute mitmachen und reagieren auf alles, was diese Großstadt und unsere Arbeit ausmacht“, sagt Polizeisprecher Stefan Redlich. Ein Aspekt bleibt ausgeklammert: Von möglichen Fehltritten einzelner Polizisten erfährt der Twitter-Leser nichts. Die Live-Tweets zeigen die Sicht der Ordnungshüter.

 

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