Polizei stoppt zum zweiten Mal Goldfolien-Porsche

Wie erreicht man für sein Luxusauto das Maximum an Aufmerksamkeit? Ein 31-Jähriger in Hamburg entschied sich für die Variante «Gold-Nugget». Lange konnte sich er sich allerdings nicht an der blendenden Erscheinung seines Gefährts erfreuen.
| dpa
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Der mit Goldfolie beklebte Porsche Panamera auf einem Seitenstreifen in Hamburg.
Marius Roeer/dpa Der mit Goldfolie beklebte Porsche Panamera auf einem Seitenstreifen in Hamburg.

Hamburg - Die Hamburger Polizei hat zum zweiten Mal binnen weniger Tage einen mit goldener Folie überzogenen Porsche Panamera gestoppt. Der 31-jährige Besitzer hatte seinen Luxuswagen verziert, um mehr aufzufallen - was er denn auch tat.

Der Mann war zunächst vergangene Woche von der Hamburger "Soko Autoposer" im Stadtteil Jenfeld gestoppt und aufgefordert worden, die Folie zu entfernen, da sie durch ihre Blendwirkung andere Verkehrsteilnehmer gefährde. Wie die Polizei am Freitag bestätigte, wollte der Mann aber offensichtlich nicht vom Gold lassen und wurde am Mittwochabend erneut gestoppt.

Diesmal wurde dem Luxuswagen die Betriebserlaubnis entzogen, und der "Gold-Poser" musste das Auto abschleppen lassen. Er darf ihn erst wieder fahren, wenn die Folie ab ist. Zunächst hatte die "Hamburger Morgenpost" darüber berichtet.

Ein ebenfalls mit goldener Folie überzogener Lamborghini, der am vergangenen Wochenende im Zentrum Hamburgs für Aufsehen gesorgt hatte, ist laut Polizei inzwischen wieder ein ganz normaler Luxussportwagen. Der Besitzer des mehrere hunderttausend Euro teuren Autos mit 740 PS habe die Folie entfernen lassen.

Der Wagen war vor den Augen hunderter Zuschauer aus dem Verkehr gezogen worden. Der 32 Jahre alte Fahrer machte dabei immer wieder Selfies von sich und dem Wagen.

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