Polen: Toter und Verletzte bei Messer-Attacke in Kloster

Das Benediktinerinnen-Kloster in Jaroslaw hilft Geflüchteten aus der Ukraine – nun kommt es dort zu einer tödlichen Messerattacke. Die Ermittlungen zum Motiv laufen noch.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Bei einer Messerattacke in einem Benediktinerinnen-Kloster in Polen ist eine Person getötet wurden. (Symbolbild/ Archiv)
Bei einer Messerattacke in einem Benediktinerinnen-Kloster in Polen ist eine Person getötet wurden. (Symbolbild/ Archiv) © Doris Heimann/dpa
Warschau

Bei einer Messerattacke in einem Benediktinerinnen-Kloster in Polen ist ein Mann getötet worden. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Nach Informationen des Senders TVN24 soll es sich bei dem Toten um einen Geistlichen handeln. Der 31 Jahre alte mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Den Angaben der Polizei zufolge soll er einen ukrainischen Pass bei sich gehabt haben. 

Der Mann sei in den Morgenstunden in das Klostergelände in Jaroslaw im Südosten Polens eingedrungen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem Sender TVN24. Die Opfer seien mit Stichwunden in Krankenhäuser eingeliefert worden, eine Person sei dort an ihren Verletzungen gestorben. Bei der Tatwaffe handele es sich vermutlich um ein Küchenmesser. Über den genauen Tathergang und ein mögliches Motiv gebe es bislang noch keine Erkenntnisse.

Kloster leistete Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine

Eine Augenzeugin sagte dem Sender, der mutmaßliche Täter habe vor der Messe plötzlich mehrere Geistliche angegriffen. Danach sei er in ein Café auf dem Klostergelände gelaufen und habe dort weitere Menschen attackiert.

Das Benediktinerinnen-Kloster in Jaroslaw liegt 35 Kilometer von Polens Grenze zur Ukraine entfernt. Es leistet seit Jahren Hilfe für Kriegsflüchtlinge, die aus dem von Russland angegriffenen Nachbarland nach Polen kommen. "Ich habe das Gefühl, das ist ein Angriff auf das Gute, was hier getan wird", sagte die Leiterin des Klosters TVN24.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.