"Player Two": Junge trifft auf Geist seines Vaters - via Xbox

Das Internet mag viele Vorteile haben - die vermeintliche Anonymität, die User dazu bringt, Hasstiraden und Beleidigungen zu verbreiten, gehört allerdings nicht dazu. Nun überrascht das World Wide Web aber mit einer Geschichte, die nicht nur Gamern ans Herz geht.
| Lena Gertzen / Online
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Der Kurzfilm "Player Two" beschreibt eindrucksvoll die besondere Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn
Screenshot/Youtube Der Kurzfilm "Player Two" beschreibt eindrucksvoll die besondere Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn

Das Internet mag viele Vorteile haben. Die vermeintliche Anonymität, die User oft dazu bringt, Hasstiraden und Beleidigungen zu verbreiten, gehört allerdings nicht dazu. Nun überrascht das World Wide Web aber mit einer besonderen Geschichte, die aus der Feder eines Youtube-Kommentarfelds stammt und wahrlich ans Herz geht.

Vor knapp zwei Jahren beschäftigte sich eine Gameshow mit der Frage, ob Videospiele eine spirituelle Erfahrung darstellen können. Die wohl emotionalste Antwort stammte damals nicht aus dem Videobeitrag selbst, sondern fand sich unter den Youtube-Kommentaren. Ein User erzählte von einer ganz besonders emotionalen Gaming-Erfahrung:

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"Als ich vier Jahre alt war, kaufte mein Vater eine Xbox. Ihr wisst schon, die erste, eckige, robuste, aus dem Jahr 2001. Wir hatten so viel Spaß dabei, gemeinsam die verschiedensten Spiele zu spielen - bis er starb, als ich nur sechs Jahre alt war. Zehn Jahre lang konnte ich die Konsole nicht anrühren. Als ich es endlich doch tat, fiel mir etwas Erstaunliches auf: Mein Dad und ich spielten damals immer ein Rennspiel namens 'Rally Sports Challenge'. Für damals echt ein tolles Spiel."

 

Erinnerung an verstorbenen Vater

 

"Als ich anfing das Spiel zu spielen - entdeckte ich einen Geist. Wortwörtlich. Ihr wisst ja, bei einem Zeitrennen wird die schnellste Rundenzeit als 'Geist' aufgezeichnet. Und tatsächlich, der Geist meines Vaters dreht auch heute noch auf der Rennstrecke seine Runden. Also spielte ich und spielte und spielte, bis ich ihn beinahe eingeholt hatte. Eines Tages überholte ich ihn - und stoppte genau vor der Ziellinie. Um sicher zu gehen, dass sein Geist nicht überschrieben wird."

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Der Kommentar bewegt Internet-User und Gamer bis heute gleichermaßen, weswegen die besondere Vater-Sohn-Geschichte nun verfilmt wurde. Filmemacher John Wikstrom nahm sich dem Thema an und setzte die Geschichte in einem Kurzfilm mit dem Titel "Player Two" brillant um.

Eins ist sicher: Wer beim Lesen des Youtube-Kommentars schon gerührt war, wird bei dem Film definitiv mit den Tränen kämpfen müssen.

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