Sechs Tote nach Schüssen an Schule auf den Philippinen

An einer Schule auf den Philippinen fallen plötzlich Schüsse. Es gibt mindestens sechs Tote, darunter auch der Angreifer.
dpa |
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Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. (Symbolbild)
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. (Symbolbild) © Carola Frentzen/dpa
Manila

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens sechs Schüler getötet worden. 17 weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium (DSWD) mit. Unter den Toten ist demnach auch der jugendliche Angreifer, der sich selbst das Leben nahm.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao. 

Hintergründe werden untersucht

Die Behörden haben den Unterricht in der gesamten Gemeinde zunächst ausgesetzt. Das Bildungsministerium DepEd erklärte, man koordiniere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

Das DSWD teilte mit, Sozialarbeiter seien vor Ort und leisteten den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung. Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an.

Weitere Einzelheiten zu dem Angriff waren zunächst unklar. Das Bildungsministerium rief dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten, während die Behörden ermittelten.

Schwerer Angriff auch im Juni

Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Tacloban City im Osten des Landes. Zwei Verdächtige, 14 und 15 Jahre alt, waren damals festgenommen worden. Damals hieß es, es gebe Hinweise, dass die beiden Jugendlichen möglicherweise gemobbt worden seien.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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