Opferzahlen nach Erdbeben in Albanien steigen

Heftige Erdstöße lassen Gebäude einstürzen, treiben verängstigte Menschen auf die Straße. Der Balkanstaat Albanien wurde von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 23.
| dpa
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Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude.
Visar Kryeziu/AP/dpa/dpa 7 Nach einem Erdbeben durchsuchen Rettungskräfte ein zerstörtes Gebäude.
Rettungskräfte tragen die Leiche eines kleinen Mädchens in einer roten Decke aus einem zerstörten Gebäude.
Visar Kryeziu/AP/dpa/dpa 7 Rettungskräfte tragen die Leiche eines kleinen Mädchens in einer roten Decke aus einem zerstörten Gebäude.
Rettungskräfte suchen in einem zerstörten Gebäude in Thumane nach Überlebenden.
Hektor Pustina/AP/dpa/dpa 7 Rettungskräfte suchen in einem zerstörten Gebäude in Thumane nach Überlebenden.
Nach dem Erdbeben stehen zwei Männer neben einem beschädigten Gebäude in Durres.
Hektor Pustina/AP/dpa/dpa 7 Nach dem Erdbeben stehen zwei Männer neben einem beschädigten Gebäude in Durres.
Das Erdbeben richtete in Westalbanien schwere Schäden an.
Hektor Pustina/AP/dpa/dpa 7 Das Erdbeben richtete in Westalbanien schwere Schäden an.
Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten in Albanien erschütterte die Westküste des Balkanstaats.
Uncredited/AP/dpa/dpa 7 Das wohl schwerste Erdbeben seit Jahrzehnten in Albanien erschütterte die Westküste des Balkanstaats.
Das Ende eines Hotels: In der Stadt Durres haben Trümmer ein Auto teilweise begraben.
Uncredited/AP/dpa/dpa 7 Das Ende eines Hotels: In der Stadt Durres haben Trümmer ein Auto teilweise begraben.

Tirana - Nach dem schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten in Albanien ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Das teilte das Verteidigungsministerium am Dienstagabend mit. Die Regierungsstellen gingen darüber hinaus weiterhin von mehr als 600 Verletzten aus.

Das Erdbeben hatte am frühen Dienstagmorgen den Westen des kleinen Balkanstaats erschüttert. In Tirana, der Hafenstadt Durres und einigen Landgemeinden stürzten Häuser ein, Menschen liefen zu nachtschlafender Zeit in Panik auf die Straße. Auch Stunden nach dem Beben wurden noch zahllose Opfer unter den Trümmern vermutet. Das Wackeln der Erde war über die Landesgrenzen hinaus zu spüren, so etwa in Nordwestgriechenland, Südserbien und in Teilen Süditaliens.

Das Institut für Geowissenschaften in Tirana und das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gaben die Stärke des Bebens mit 6,3 an, die US-Erdbebenwarte (USGS) mit 6,4. Das Epizentrum lag nach albanischen Angaben zehn Kilometer nördlich von Durres und 30 Kilometer westlich von Tirana. Das Zentrum wurde in zehn Kilometer Tiefe im Adriatischen Meer lokalisiert.

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