Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland: Erhöhte Jahresprognose

Die Übernahme des schwedischen Bremsenspezialisten Haldex hat sich für SAF-Holland bezahlt gemacht. Im abgelaufenen Jahr baute der Nutzfahrzeugzulieferer sein Geschäft deutlich aus und wurde profitabler. Obwohl das Schlussquartal saisonal bedingt schlechter lief, erreichte das Unternehmen seine mehrfach erhöhte Jahresprognose. Mittelfristig traut der Vorstand SAF-Holland weiteres Wachstum zu, wie das im Nebenwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Montag in Bessenbach mitteilte.
dpa |
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Manuelles Schweißen der Achslenker am Standort Bessenbach (Aufnahmedatum unbekannt).
Manuelles Schweißen der Achslenker am Standort Bessenbach (Aufnahmedatum unbekannt). © SAF-Holland/dpa
Bessenbach

Im vergangenen Jahr steigerte SAF-Holland den Umsatz nach vorläufigen Zahlen um rund 35 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Haldex ging ab 21. Februar in die Zahlen ein, nachdem SAF-Holland das schwedische Unternehmen für umgerechnet gut 300 Millionen Euro übernommen hatte. Organisch, also ohne Währungseffekte und Übernahmen, legte der Umsatz um elf Prozent zu. Alle drei Regionen hätten zum Wachstum beigetragen, hieß es weiter. Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) des Konzerns schnellte im abgelaufenen Jahr um 62 Prozent auf 202 Millionen Euro nach oben.

"Durch die ergriffenen strategischen Maßnahmen und unser bedeutsames Ersatzteilgeschäft sind wir heute resilienter aufgestellt", sagte Unternehmenschef Alexander Geis. Das Ersatzteilgeschäft gilt als weniger zyklisch und macht mittlerweile 31 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im Vorjahr hatte der Anteil noch bei 26,9 Prozent gelegen. Durch die Haldex-Übernahme sei der Umsatz regional besser verteilt. Zudem seien die Abhängigkeiten je Kundensegment nun breiter gestreut. Bis 2027 will der Vorstand den Umsatz auf 2,4 Milliarden bis 2,5 Milliarden Euro steigern.

SAF-Holland fertigt unter anderem Achsen und Fahrwerksysteme sowie Sattelkupplungen und Stützwinden für Lastwagen und Anhänger. Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen unter anderem in eine neue Fertigungslinie für Sattelkupplungen in Mexiko und erweiterte seine Kapazitäten in Indien.

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