Norwegen: 323 Rentiere von Blitz erschlagen

Blitze haben auf einer Hochebene im Süden Norwegens mehr als 300 wilde Rentiere getötet. Vermutlich wurde den Tieren ihre Angst zum Verhängnis.
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Nach dem Unwetter ist die Hochebene mit toten Rentieren übersäht.
Miljodirektoratet 3 Nach dem Unwetter ist die Hochebene mit toten Rentieren übersäht.
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Miljodirektoratet 3 Nach dem Unwetter ist die Hochebene mit toten Rentieren übersäht.
Nach dem Unwetter ist die Hochebene mit toten Rentieren übersäht.
Miljodirektoratet 3 Nach dem Unwetter ist die Hochebene mit toten Rentieren übersäht.

Nach dem Unwetter haben Wildhüter auf der Hardangervidda-Ebene 323 tote Tiere gezählt, die meisten von ihnen innerhalb eines Radius von gerade einmal 50 bis 80 Metern. Wahrscheinlich hatten sich die Tiere während des Gewitters verängstigt aneinander gedrängt. Der Blitz konnte so von einem Tier zum nächsten überspringen. Rund 70 der getöteten Tiere waren Kälber.

"Wir haben schon davon gehört, dass Tiere vom Blitz getroffen und getötet werden, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass so etwas jemals in dieser Größenordnung vorgekommen wäre", sagte ein Sprecher der norwegischen Naturschutzbehörde NNI. Bislang könne nicht gesagt werden, ob ein einzelner Blitz für alle Todesfälle verantwortlich sei, oder ob in dem Gebiet in kurzer Zeit mehrere Blitze eingeschlagen seien.

Einigen der toten Rentiere wurden die Gehirne entnommen, um sie auf die chronische Auszehrungskrankheit CWD hin zu untersuchen, die bei einigen Rentieren in Norwegen festgestellt worden war. Die Krankheit attackiert das zentrale Nervensystem.

Ein großer Teil der Hardangervidda-Hochebene gehört zu einem Nationalpark. In der Gegend leben etwa 10.000 wilde Rentiere.

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