Nach dem Fest kommt die Randale: Ausschreitungen in Hamburg

Die Polizei ist gewappnet: Auch dieses Jahr gab es nach dem Schanzenfest in Hamburgs In-Viertel wieder Krawalle. Autos und Mülltonnen wurden angezündet, es gab mehrere Verletzte.
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Krawalle in Hamburgs Schanzenviertel
dpa Krawalle in Hamburgs Schanzenviertel

HAMBURG - Die Polizei ist gewappnet: Auch dieses Jahr gab es nach dem Schanzenfest in Hamburgs In-Viertel wieder Krawalle. Autos und Mülltonnen wurden angezündet, es gab mehrere Verletzte.

Nach Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und Polizisten hat sich die Lage im Hamburger Schanzenviertel in den frühen Morgenstunden beruhigt. Nach den ersten Krawallen vor Mitternacht wurden nur noch vereinzelt Müllsäcke angezündet und Aufenthaltsverbote durch die Polizei ausgesprochen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen.

Eine abschließende Bilanz zu Festnahmen und Verletzten lag zunächst nicht vor. Es seien aber keine dramatischen Zahlen zu erwarten, sagte der Polizeisprecher. In der Nacht war von vier leicht verletzten und weiterhin dienstfähigen Beamten, sowie 27 festgenommenen Randalierern die Rede gewesen.

Im Anschluss an ein Straßenfest hatten am Abend mehrere hundert Krawallmacher im Schanzenviertel Polizisten mit Flaschen und Feuerwerkskörper beworfen. Zudem waren mehrere Mülltonnen und ein Auto angezündet, sowie die Scheiben von zwei Polizeiwagen, einem Supermarkt und einem Modegeschäft eingeschlagen worden. Die Schaufenster einer Bankfiliale wurden ebenfalls mit Steinen attackiert, hielten nach Polizeiangaben aber stand.

Zeitweise wurde der S-Bahn-Verkehr im Viertel gesperrt, da einzelne Randalierer die Gleise überquerten, um von einer Eisenbahnbrücke aus Beamte mit Flaschen zu bewerfen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Mehrere Tausend Polizisten aus verschiedenen Bundesländern waren in der Nacht in Hamburg im Einsatz. Immer wieder kommt es im Anschluss an das Schanzenfest zu Krawallen. Dabei waren zuletzt im Juli und vor einem Jahr zahlreiche Menschen verletzt worden. Das Straßenfest selbst verlief auch in diesem Jahr friedlich.

dpa

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