Nach Ätna-Ausbruch: Flugbetrieb wieder weitgehend normal

Nach dem Ätna-Ausbruch kehrt am Flughafen Catania wieder Normalität ein. Einige Flüge, etwa nach Deutschland, bleiben aber weiterhin betroffen.
dpa |
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Auf der Webseite des Airports auf der Mittelmeerinsel Sizilien werden nur noch wenige Flüge als gestrichen angezeigt. (Archivbild)
Auf der Webseite des Airports auf der Mittelmeerinsel Sizilien werden nur noch wenige Flüge als gestrichen angezeigt. (Archivbild) © Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Catania

Nach den erheblichen Einschränkungen wegen des Ausbruchs des Vulkans Ätna läuft der Flugbetrieb am Flughafen von Catania inzwischen wieder weitgehend normal. Auf der Webseite des Airports auf der Mittelmeerinsel Sizilien werden nur noch wenige Flüge als gestrichen angezeigt. Die meisten Ankünfte und Abflüge finden demnach wieder geplant statt.

Auch beim Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 waren die Ankünfte und Abflüge zu sehen. Einige Flüge nach Deutschland - etwa nach Frankfurt oder München - gehören jedoch zu den gestrichenen Flügen am heutigen Sonntag.

Der Betreiber des Flughafens SAC hatte den Betrieb am Samstagnachmittag nach Herabstufung der Warnstufe für die vulkanische Aktivität von Rot auf Orange wieder aufgenommen. Zunächst lief der Betrieb langsam wieder an.

Langer Ascheausstoß und ungünstiger Wind

Seit Beginn des Ausbruchs vor mehr als einer Woche wurden Hunderte Flüge gestrichen, verspätet oder umgeleitet. Nach Angaben des Betreibers wurden zwischen dem 6. und 12. August rund 36 Prozent der für Catania geplanten Flüge gestrichen. Die Betreibergesellschaft SAC bezeichnete die Auswirkungen auf die Flughafeninfrastruktur als die schwersten der vergangenen 20 Jahre.

Der Ätna ist Europas aktivster Vulkan. Ausbrüche kommen regelmäßig vor. Was diesen Ausbruch jedoch so tückisch für den Flugverkehr machte, war laut Mario Mattia vom Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) der lang anhaltende Ascheausstoß. Erschwerend hinzugekommen seien konstante Winde nach Süden, die die Asche direkt über den Flughafen trieben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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