Mutter und Tochter nach Messerangriff außer Lebensgefahr

Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine Familie in Witten sind Mutter und Tochter weiter im Krankenhaus. Der Zustand ist inzwischen stabil.
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Polizeibeamte vor dem Mehrfamilienhaus der Familie in Witten. Mutter und Tochter sind weiterhin im Krankenhaus.
Polizeibeamte vor dem Mehrfamilienhaus der Familie in Witten. Mutter und Tochter sind weiterhin im Krankenhaus. © Christoph Reichwein/dpa
Witten

Nach dem Messerangriff auf eine Familie in Witten bei Bochum sind die 38 Jahre alte Mutter und die neunjährige Tochter inzwischen außer Lebensgefahr. Das sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bochum, Jan Finke, der Deutschen Presse-Agentur. Beide würden noch immer im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt, seien aber stabil, hieß es.

Als tatverdächtig gilt der Vater der Familie. Er soll Mutter und Tochter sowie den 13 Jahre alten Sohn am Samstag während eines Streits mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Junge starb kurz danach. Der 40 Jahre alte Mann wurde festgenommen. Wie die dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde auch er im Krankenhaus behandelt, bevor er in Polizeigewahrsam genommen wurde. 

Das Motiv ist weiter unklar. Zu den Hintergründen der Tat macht die Polizei derzeit keine weiteren Angaben. Der Verdächtige ist laut Polizei bislang nicht auffällig geworden. Eine Mordkommission ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Die Staatsanwaltschaft Bochum leitet die Ermittlungen. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird der 40-Jährige im Laufe des Nachmittags einem Haftrichter vorgeführt. Eine genaue Uhrzeit wurde nicht genannt. Der Haftrichter entscheidet, ob der Vater in Untersuchungshaft kommt. Aufgrund der Geschehnisse sei davon auszugehen, hieß es.

Am Wittener Hauptbahnhof findet anlässlich der Ereignisse um 14.00 Uhr eine Kundgebung statt. Bei der Veranstaltung, die unter dem Titel "Femizide stoppen" angemeldet wurde, werden nach Polizeiangaben etwa 20 Teilnehmer erwartet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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