Mutmaßlicher Gangster-Boss nach Irland ausgeflogen
Der mutmaßliche Anführer einer europaweit bedeutsamen kriminellen Organisation soll in Irland Richtern vorgeführt werden. Laut der britischen Nachrichtenagentur PA landete ein Regierungsflieger in Irland - er steht im Kontext mit der Auslieferung des mutmaßlichen Gangsters aus Dubai. Er war demnach im Frühjahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgenommen worden.
Laut irischem Rundfunksender RTÉ soll der Beschuldigte direkt zu einem Gericht in Dublin und anschließend in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht werden.
Der Mann gilt laut Medien als mutmaßlicher Anführer der berüchtigten organisierten Kinahan-Clangruppe in Irland. Der 49-Jährige stehe im Verdacht, die kriminelle Vereinigung geleitet zu haben, die schwere Straftaten im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität verübt haben soll. Die Gruppe wird unter anderem mit jahrzehntelangem Drogen- und Waffenschmuggel in Verbindung gebracht. Laut BBC soll es sich um den Sohn des Gründers der Verbrecherorganisation handeln. Die Bande soll in den 1990er Jahren entstanden sein.
Der britische Sender BBC berichtete, der Anwalt des Beschuldigten habe erklärt, die Vorwürfe, er sei ein Gangster-Boss, seien falsch.
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