Mooswand soll Stuttgarter Feinstaub schlucken

Kann Moos Feinstaub aus der Luft filtern? Unweit von Deutschlands schmutzigster Kreuzung wird von heute an in Stuttgart eine 100 Meter lange und drei Meter hohe Metallwand mit Moosmatten behängt.
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Nach dem ersten Teststück startet in Stuttgart nun der Aufbau einer kompletten Mooswand im Kampf gegen Feinstaub.
Marijan Murat/dpa Nach dem ersten Teststück startet in Stuttgart nun der Aufbau einer kompletten Mooswand im Kampf gegen Feinstaub.

Kann Moos Feinstaub aus der Luft filtern? Unweit von Deutschlands schmutzigster Kreuzung wird von Mittwoch an in Stuttgart eine 100 Meter lange und drei Meter hohe Metallwand mit Moosmatten behängt.

Stuttgart - In Stuttgart wird unweit von Deutschlands schmutzigster Kreuzung von Mittwoch an eine 100 Meter lange und drei Meter hohe Metallwand mit Moosmatten behängt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Moos in der Lage ist, mit gesundheitsschädlichem Feinstaub belastete Luft zu reinigen. Vor allem das sogenannte Zackenmützenmoos sei besonders gut geeignet, die Schadstoffe aufzunehmen und sogar abzubauen, sagte Botaniker Martin Nebel, Moos-Experte des Naturkundemuseums in Stuttgart.

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Ob Moos auch ein Mittel gegen Stickoxide sein kann, dem zweiten Luftschadstoff, müsse der Versuch zeigen: "Wir brauchen jetzt ganz viele Daten."

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