Moderator Peter Urban hört beim NDR auf - mit 78 Jahren

Seinen Abschied verkündet der legendäre Moderator in seiner Radio-Show auf NDR 2. Bekannt geworden ist er vor allem als langjähriger Kommentator des Eurovision Song Contest.
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Urban arbeitete schon als Student beim NDR. (Archivbild)
Urban arbeitete schon als Student beim NDR. (Archivbild) © Christian Charisius/dpa
Hamburg

Mit 78 Jahren ist richtig Schluss: Moderatoren-Legende Peter Urban hört mit seiner "Peter Urban Show" bei NDR 2 auf. Er verkündete seinen Abschied in der Radiosendung, wie der Norddeutsche Rundfunk mitteilte. 

"Ich habe mich entschieden, die Peter Urban Show zu beenden und keine Sorge: Es geht mir gut!", sagte er demnach. "Danke fürs Zuhören - nicht nur heute, sondern all die Jahre. [...] Hört weiter gute Musik!" Er geht laut NDR auf eigenen Wunsch. Auf dem Sendeplatz der "Peter Urban Show" werde vorerst die Sendung "Soundcheck Neue Musik" laufen. 

Grand-Prix-Urgestein

Urban, 1948 im niedersächsischen Bramsche geboren, wurde vor allem als Grand-Prix-Urgestein bundesweit bekannt: Ein Vierteljahrhundert lang war er Deutschlands Kommentator beim Eurovision Song Contest (ESC). 25 Mal erklärte er die Unterhaltungsshow für das deutsche Publikum bei der ARD - von 1997 bis 2023, letztmals beim ESC in Liverpool.

Der NDR würdigte ihn: "Er hat als Musikredakteur beim NDR Generationen von Journalistinnen und Journalisten geprägt. Seine umfassende Expertise macht ihn zu einem wichtigen Vorbild für den Nachwuchs." Die Kolleginnen und Kollegen von NDR 2 blickten auf unzählige schöne Erinnerungen und große Radiomomente mit ihm zurück. 

Schon als Student beim NDR

Mit dem Sender war Urban dem Nachrichtenportal t-online zufolge 52 Jahre lang verbunden, auch über seinen Renteneintritt hinaus. Schon während seines Studiums hatte er begannen, beim NDR in Hamburg zu arbeiten. 

Er interviewte und porträtierte im Lauf der Karriere große Stars wie Bruce Springsteen, Eric Clapton, David Bowie und Yoko Ono. Und: Urban macht laut NDR auch regelmäßig selbst Musik - mit der Hamburger Band Bad News Reunion.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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