25 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina

Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch Details zur Brandursache sind zunächst unklar.
dpa |
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In der chinesischen Hafenstadt Qingdao ist auf einem Frachter ein Brand ausgebrochen. (Symbolbild)
In der chinesischen Hafenstadt Qingdao ist auf einem Frachter ein Brand ausgebrochen. (Symbolbild) © Johannes Neudecker/dpa
Qingdao

In der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind 25 Menschen bei einem Brand auf einem Frachtschiff ums Leben gekommen. Damit wurden auch die übrigen fünf Vermissten nur noch tot geborgen, nachdem chinesische Staatsmedien zunächst von 20 Toten berichtet hatten. Insgesamt hatten sich den Angaben zufolge 42 Menschen an Bord des Frachters befunden. Zwölf konnten vom Schiff gerettet werden. Fünf weitere seien in ein Krankenhaus gekommen, hieß es weiter. 

Die Rettungsarbeiten liefen den Berichten zufolge bis zum frühen Abend (Ortszeit). Ein von Staatsmedien verbreitetes Foto zeigte die unter der Flagge Liberias fahrende "Ocean Melody" in einem Dock. Davor standen einige Feuerwehrautos. Wie der Frachter in Brand geriet, war zunächst unklar. 

Online kursiert ein Video, das Szenen des Brandes zeigt. In der vom dpa-Faktencheck verifizierten Aufnahme ziehen Rauchschwaden von dem betroffenen Frachtschiff über mehrere Docks in der Hafenstadt Qingdao.

Zuvor hatten chinesische Staatsmedien berichtet, dass es sich bei dem Schiff um einen ausländischen Frachter handle, der bei Reparaturarbeiten in einer Werft am Vormittag (Ortszeit) in Brand geraten sei und zu zahlreichen Opfern geführt habe. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gab laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua "wichtige Anweisungen", dass die Suche und Rettung von Vermissten vorangetrieben werden müsse. 

In der Regel meldet sich Xi nur bei großen Unglücken zu Wort und fordert, wie auch im Fall in Qingdao, wichtige Lehren aus den Vorfällen zu ziehen. Zuletzt hatte Xi ähnliche Anweisungen nach der tödlichen Sturzflut an der Grenze zwischen der autonomen Region Tibet und Nepal gegeben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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