Mindestens 20 Tote bei Brand auf Frachter in Ostchina

Auf einem Frachter in Ostchina bricht ein großes Feuer aus. Staatsmedien berichten von vielen Verletzten und Toten. Doch einige Details bleiben zunächst unklar.
dpa |
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In der chinesischen Hafenstadt Qingdao ist auf einem Frachter ein Brand ausgebrochen. (Symbolbild)
In der chinesischen Hafenstadt Qingdao ist auf einem Frachter ein Brand ausgebrochen. (Symbolbild) © Johannes Neudecker/dpa
Qingdao

In der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind mindestens 20 Menschen bei einem Brand auf einem Frachtschiff ums Leben gekommen. Fünf Menschen wurden noch vermisst, wie Staatsmedien am Abend (Ortszeit) berichteten. Insgesamt hatten sich den Angaben zufolge 42 Menschen an Bord des Frachters befunden. Zwölf Menschen konnten vom Schiff gerettet werden. Fünf weitere seien in ein Krankenhaus gekommen, hieß es weiter. 

Die Rettungsarbeiten liefen noch, berichtete das Staatsfernsehen am frühen Abend (Ortszeit). Ein Foto zeigte die unter der Flagge Liberias fahrende "Ocean Melody" in einem Dock. Davor standen einige Feuerwehrautos. Wie der Frachter in Brand geriet, war zunächst unklar. 

Zuvor hatten chinesische Staatsmedien berichtet, dass es sich bei dem Schiff um einen ausländischen Frachter handle, der bei Reparaturarbeiten in einer Werft am Vormittag (Ortszeit) in Brand geraten sei und zu zahlreichen Opfern geführt habe. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gab laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua "wichtige Anweisungen", dass die Suche und Rettung von Vermissten vorangetrieben werden müsse. 

In der Regel meldet sich Xi nur bei großen Unglücken zu Wort und fordert, wie auch im Fall in Qingdao, wichtige Lehren aus den Vorfällen zu ziehen. Zuletzt hatte Xi ähnlichen Anweisungen nach der tödlichen Sturzflut an der Grenze zwischen der autonomen Region Tibet und Nepal gegeben.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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