Mikrochip im Essen gehörte zu ehemaligem Rennpferd

Ein Gast einer Suppenküche findet einen Fremdkörper in seinem Gericht. Labortests ergeben: Es handelt sich um den Mikrochip eines früheren Rennpferdes. Für den ehemaligen Besitzer hat das Folgen.
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In einer Suppenküche findet ein Gast in seinem Essen den Mikrochip eines ehemaligen Rennpferdes. (Symbolfoto)
In einer Suppenküche findet ein Gast in seinem Essen den Mikrochip eines ehemaligen Rennpferdes. (Symbolfoto) © Malte Christians/dpa/dpa-tmn
Istanbul

Ein in einem Gericht in einer Suppenküche in der Türkei gefundener Gegenstand hat sich als Mikrochip eines einstigen Rennpferdes entpuppt. Ein Gast der Suppenküche in der Mittelmeerstadt Mersin hatte einen Fremdkörper in seinem Essen gemeldet, wie mehrere Medien berichteten. Tests des türkischen Landwirtschaftsministeriums identifizierten den Gegenstand als elektronischen Identifikationschip von "Smart Latch", einem vierjährigen englischen Rennpferd, das auf der Rennbahn der benachbarten Provinz Adana Rennen bestritten hatte, wie die private Nachrichtenagentur Demirören berichtete. 

Labortests bestätigten demnach später, dass das Gericht Fleisch desselben Tieres enthielt. Die Behörden verhängten gegen den Besitzer des Pferdes, einen Geschäftsmann, eine Geldstrafe von 132.108 Türkischen Lira (2.615 Euro). Das lag allerdings nicht an dem kuriosen Fund, sondern weil der Besitzer die Verlegung des verletzten Pferdes nach dessen Rennkarriere nicht offiziell gemeldet hatte, wie Demirören weiter berichtete.

Der ehemalige Besitzer gab demnach an, das Tier nach seinem letzten Rennen im Oktober aufgrund einer Beinverletzung aus dem Rennsport genommen und es einem Reitverein in der benachbarten Provinz Osmaniye gespendet zu haben. Gegenüber Demirören erklärte der Mann, er sei "am Boden zerstört" gewesen, als er von den Behörden von dem Vorfall erfahren habe. Wie und wann das Tier geschlachtet wurde, war zunächst unklar.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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