Messerangriff im Zug: Haftbefehl gegen 21-Jährigen

Eine 18-Jährige wird in einem Regionalzug im Saarland mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter kommt in Untersuchungshaft. Was ist bisher über die Attacke bekannt?
dpa |
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Ein junger Mann wird beschuldigt, eine 18-Jährige in einem Regionalzug mit einem Messer angegriffen zu haben - nun sitzt er in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Ein junger Mann wird beschuldigt, eine 18-Jährige in einem Regionalzug mit einem Messer angegriffen zu haben - nun sitzt er in Untersuchungshaft. (Symbolbild) © Frank Molter/dpa
Sulzbach

Nach einem Messerangriff in einem Regionalzug nahe der saarländischen Stadt Sulzbach mit einer schwer verletzten 18-Jährigen ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft gekommen. Ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Saarbrücken erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung gegen den 21-Jährigen, wie die zuständige Staatsanwaltschaft mitteilte. Nähere Angaben machte sie nicht. Die Ermittlungen zu Tathergang und Motiv dauerten an.

Der Mann soll die junge Frau attackiert haben. Beide kannten sich laut Polizei. Der 21-Jährige wurde noch vor Ort festgenommen. Beide haben der Polizei zufolge die deutsche Staatsangehörigkeit. Die 18-Jährige kam in ein Krankenhaus. Beim mutmaßlichen Täter gilt die Unschuldsvermutung.

"Meine Gedanken sind bei der schwer verletzten jungen Frau"

Saar-Innenminister Reinhold Jost teilte mit: "Meine Gedanken sind bei der schwer verletzten jungen Frau. Ich wünsche ihr von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung sowie viel Kraft in dieser schweren Zeit." Der Sozialdemokrat betonte: "Die Hintergründe des Vorfalls werden derzeit umfassend aufgeklärt. Recht und Gesetz werden konsequent durchgesetzt."

Tödliche Attacke im Februar

Erst im Februar hatte es in einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Landstuhl in Rheinland-Pfalz und dem saarländischen Homburg eine tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter gegeben. Der Angreifer hatte sein Opfer mit Faustschlägen gegen den Kopf so schwer verletzt, dass es wenige Tage später starb. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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